Am Sonntag, den 07.07.2019 soll es recht spontan Richtung Polen gehen. Unsere Überlegungen ergaben, dass das Tortenstück Süd-West bis Süd-Ost wohl von der europäischen Reisewelle überrannt wird. Wir werden ausweichen und hoffen, es wird sich als richtige Entscheidung bestätigen.
Jetzt sind wir zurück und berichten in den Beiträgen über Polen und ja, Russland. Weiterlesen












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Abreise von Emmerich am Rhein (Elten) nachdem wir am Samstag, ohne großen
Schon am Vorabend hatten wir festgestellt, dass die Aufbaubatterien wieder kochten, der typische H2S-Geruch war deutlich vernehmbar und die Battterien hatten bei der Handprobe bestimmt 50°C. Also Strom ab und für heute Neubeschaffung vorgesehen. Dies ließ sich aber noch steigern,
Wir stehen direkt hinter der Autobahnabfahrt mit Raststätte. Es gibt jedoch einen kleinen See mit einer Wasserskibahn (Campingplatz Blauer See, Hannover-Garbsen), zumal wir ja nur stundenweise anwesend sein werden. Wir erledigen das Passproblem und haben 600 km zusätzlich im Auto verbracht.
Wir besuchen Frankfurt/Oder, die Universitätsstadt mit der Viadrina. Am anderen Ufer liegt Polen, die Grenze ist offen (Schengen). In der City werden die Hansetage vorbereitet, im Wesentlichen: Kirmes, aber auch einige Bühnen. Wir werden jedoch schon weitergereist sein. Abendessen im Kartoffelhaus an der Oder, Wertung 3- bis 3+.
Wir besuchen Golzow mit dem kleinen Museum der Langzeitdokumentation: Die Kinder von Golzow. Ich (Norbert) war von dem Originalschneidetisch beeindruckt, der sogar für uns in Betrieb genommen wurde. Filmproduktion auf 35 mm war ein echtes Handwerk und forderte erhebliches Expertenwissen.
Wir überqueren die polnische Grenze bei Köstrin nach einem letzten Einkauf auf deutscher Seite, da wir bisher keine Zloty zur Verfügung haben. Gegen 15:00 h erreichen wir den Campingplatz Camping Marina in Stettin (Szczechin). An den vielen s,z,ky,prz usw. lernen wir schnell, „mit Sprache wird jezz schwierig ;-)“. Für heute erst Mal Erholung von der Fahrt.
Renate fährt mit dem Jimny nach Stettin. Altstadt zu Fuss, z.B. die Jakobs-Kathedrale. Früh zurück, am anderen Tag geht es weiter. Norbert unternimmt eine kleine Fahrradtour entlang vierspuriger Straßen, muss man eigentlich nicht haben.
Unser Plan westlich von Danzig zu bleiben wird umgesetzt, wir erreichen gegen 17:00 h Chmielno in der Nähe von Kartuzy. Es sind dann noch ca. 50 km bis Danzig. Tamowa-Camping liegt schön am See, abgetrennt mit einer wenig befahrenen Straße.
Wir erkunden die Umgebung mit dem Jimny, schnell wird es Offroad, wäre aber auch mit einem normalen PKW zu machen. Wir sehen viele angefangene Häuser. Der Pole baut langsam aber solide. Das Wetter ist weiterhin sommerlich heiss und stabil.
Heute geht es nach Danzig. Nach Abarbeiten des Staus in Richtung Danzig parken wir direkt am Parkhaus Nähe Hauptbahnhof. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg, schon beim Einbiegen in Richtung Altstadt sehen wir die Elektrokarren zur Stadtrundfahrt. Wir vermuten, dass alle Plätze (8) besetzt sein müssen, erhalten jedoch von einer Studentin die persönliche Führung für kleines Geld.
Renate besucht am Nachmittag ein kleines Keramikmuseum in der Nähe. Es gibt eine Manufaktur. Auf der Drehscheibe wird getöpfert, mit der Hand werden alte kaschubische Muster aufgetragen und anschließend gebrannt. Selbstverständlich kann alles käuflich erworben werden bei kleinen Preisen.
Für dieses Wochende geht es nach Russland. Alle Unterlagen haben wir zusammen und starten gegen 10:00 h mit dem Jimny, nachdem wir noch das Hotel online reserviert haben. Am Hotel hätte es auch einen Stellplatz für Wohnmobile gegeben (
Das Frühstück ist eine Mischung aus heißem Büffet (Brühwurst, Brokkoli, Bohnen, Ei), Hafermilchsuppe (die extensiv von den Anwesenden verschlungen wird), dann aber auch kontinental, beim Brot üben sie noch, Obst wird erstaunlicherweise sparsam angeboten. Es ist ein durchaus gutes Angebot.
Frühstück, wie schon beschrieben. Wir wollen nicht zu spät an der Grenze sein, wer weiß, ob sie uns auch wieder rauslassen oder ob das Visum nicht doch eine Initiativbewerbung für den KGB war. Kürzen wir das Prozedere ab, wieder drei Stunden, der Sinn erschließt sich nicht. Wir sagen voraus, wenn Kaliningrad und Moskau verstehen, dass Devisen mitgebracht und auch ausgegeben werden, wird sich eine Verbesserung schnell einstellen.
eginn der Rückreise ist es noch zu früh, wir reisen daher noch zu den masurischen Seen. In der Tat ein kluger Entschluss, der Campingplatz Camping-Pension Seeblick in der Nähe von Mragowo, hat denselben, wir stehen 20 m vom Seeufer entfernt.
Nach ausgiebigem Frühstück geht es die 30 km mit dem Jimny zur Wolfsschanze. Vor dem Eingang Stau, auf der Anlage, die entsprechend den Warnungen, tatsächlich nichts zu bieten hat, es sei denn man sammelt Bilder von überwachsenem Beton, ist es übervoll.
Eigentlich war für heute schon der Beginn der Rückreise geplant, damit die Etappen nicht so lang werden müssen. Das Wetter ist zu schön, wir bleiben. Gut so, denn es trifft die Reisegruppe: „Der wilde Osten“ ein. Einige Teilnehmer haben schon Seabridgeerfahrung, also mit dem Verschiffen des WoMo nach Übersee.
Nun müssen wir aber Kilometer machen, daher geht es früh los. Wir wollen die Autobahn nehmen, wie die Maut zu entrichten sein wird, ist noch unklar. Nach 20 km, noch auf der Landstraße, werden wir bei einer Polizeikontrolle herausgewunken. 
Unser Gefühl sagt: Das wird heute aber wieder ein langer Trip, vielleicht müssen wir noch übernachten. Nachdem der Stau bei Berlin abgearbeitet ist, geht es flott voran. Obwohl Rückreiseverkehr angesagt ist und wir auch im Radio von vielen Staus hören, ist die A2 durchgängig frei.