Nach langer Suche und einiger Unentschlossenheit habe ich es doch noch einmal gewagt ein über 70 Jahre altes Motorrad anzukaufen, aufzuarbeiten und fahrbereit zu halten. Dies ist die Geschichte des Frierens, der Einarbeitung (Unterlagen), der technischen Aufarbeitung und der Verschönerung. Der Markt gab nicht allzu viel her, manche schieden von vornherein aus, so z.B. das „Wohnzimmer“-Exemplar. Oder der Zustand war schon auf den Bildern schlecht oder unvollständig.
Archiv der Kategorie: DKW RT 175 Restaurierung
Die Historie – 1954 bis 2026
Da der alte Brief, die „graue Pappe“, noch zu den Unterlagen gehörte, kann die Historie der Vorbesitzer lückenlos nachvollzogen werden. Der alte Brief hat die Nummer 1970178, daraus ist jedoch nicht zu schließen, es hätte nur etwa 2 Mio Fahrzeuge in Deutschland gegeben. Die zwar fortlaufende Nummer wurde im im Zulassungsbezirk, n AH 76-7772 vergeben. Übrigens nicht Ahaus. Mit mir sind es jetzt 6 Besitzer und für jeden von uns hat diese DKW sicher eine ganz eigene Bedeutung. Weiterlesen
Die Jagd nach den Handbüchern und Ersatzteillisten
Vor dem Erfolg des Schraubens gibt es die notwendige Informationsphase, also muss ein Werkstatthandbuch und eine Ersatzteilliste her. Aus den Zeiten der ersten RT 175, Ankauf 1992 wurden beim Verkauf zwar leider das Handbuch weitergegeben, aber immerhin war die Ersatzteilliste, die Betriebsanleitung – zwar für die RT 200/2 – aber identisch mit der RT 175, der Test aus „Das Motorrad“ im Nachdruck und einige Bücher noch vorhanden. So z.B.: Weiterlesen
Die Stätte des Werkens – die „Gefrierschrankgarage“
Als erstes mussten ja ersteinmal die Voraussetzungen für eine Restaurierung geschaffen werden. Aus vorherigen Aktionen und der Anmahnung durch das Lebensalter des Schraubers, war der Wunsch nach ein wenig Komfort deutlich. Als Ort standen zwei Möglichkeiten, hier Garagen zur Verfügung. Das Privileg der kurzen Wege, Garage 1: vom Flur direkter Zugang, so 5m, angeschlossen an Zentralheizung. Garage 2: Vom Wohnzimmer über Terasse, so 10 m, keine Heizung, aber Platz. Denn Garage 1 beherbergt den R59 Mini und im Winter die Kawaskai W650, da Garage 2 schon mal durch den Taupunkt geht. Die Entscheidung, da es zum Start ja noch einigermaßen mild war, fiel für Garage 2. Weiterlesen
Teilebeschaffung – naja, trifft ja keinen Armen
Einige, die die DKW im Anschaffungszustand gesehen haben, meinten man könne das durchaus so lassen und in der Tat hatte ich das auch überlegt. Aber in Erinnerung an den Zustand der Vorgängerin war es mir dann doch nicht gut genug. Mit der schon angesprochenen Hebebühne ist dann doch ein vierstelliger Betrag zusammen gekommen. Weiterlesen
Start der Restaurierung
Restaurieren, reparieren und gleichzeitig dokumentieren schließt sich eigentlich schon von selbst aus. Man kann nicht gleichzeitig arbeiten und sich selbst dabei auch noch beobachten. Deswegen wird es in der Darstellung ein wenig sprunghaft vorangehen. Hier erstmal drei Bilder v o r Beginn der Arbeiten.












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