Muiderzand: Abreisetag
Nach dem Frühstück packen und den Bootsmannstuhl vorbereiten, um in den Mast zu entern, wenn Simon eingetroffen ist. Gegen 10:30 h bereits fertig, Simon trifft kurz nach 12:00 h ein. In der Mastspitze zeigt sich, dass sich tatsächlich der Geber gelöst hatte, also ein einfacher Handgriff, einfach festdrehen und die Reparatur ist erledigt. Endlich mal nicht endlos lange oder beliebig teuer. Weiterlesen












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Nach Durchzug des Regengebietes mit Rückseitenwetter und hoher Schauerwahrscheinlichkeit gehen wir mit viel Wind Richtung Het Paard van Marken. Es geht gegenan (60° zum scheinbaren Wind), ist aber mit deutlichen Reffs beherschbar. laufen auf einem Bug – knapp an den
Späte Anreise, gegen 21:00 h an Bord, Abendessen an Bord
Frühe Anreise nach Opa’s 85. Geburtstag, Geburtstagsfeier bei uns im Garten. Frühstück in der Plicht, bei schwachem Wind aufkreuzen nach Uitdam. Ankerpause – auch um die Hitze abzuwarten, weit über 30°C in der Sonne. Unter Spi auf einem Bug bis vor den Hafen Muiderzand. 21:00 h Aufräumen (Spi). Spätes Abendessen gegen 22:00 h. Deutschland gewinnt 4:1 gegen England und ist im Viertelfinale.
Eher langweilige Rückfahrt bei sich verschlechterndem Wetter. Im Regen auffrischender Wind.
Nach Hafenmanövern hoch am Wind und kurzer Welle gegenan. Nur eine Wende bis Lelystad notwendig. Streckenweise Pinnenpilot. Abends im neuen Restaurant im Hafen gegessen – 
Hafenmanöver in Volendam, in Muiderzand zum Restaurant, dort Jam-Session, Jazz, sehr hohes Niveau; Abendessen draußen, Planung: Renate fährt, Norbert Deckshand.
Anreise am Donnerstag, den 13.05.2010; Oberdeck und Plicht gereinigt und poliert, Abendessen an Bord, nachts sehr kalt: ~6°C
Anreise am Montag, nach sehr kalter Nacht um 13:00 h Richtung Lelystad. Bei Pampus geht es hoch am Wind und aufkreuzend nach Nordosten. Wind nimmt zu. Nach dem zweiten Kreuzschlag können wir die Höhe halten. In schwächeren Windphasen passen wir immer wieder die Fläche des Großsegels an. Dann erzwingt der Wind wieder das Einreffen der Genua. Schiff läuft, aber mit kurzer unangenehmer Welle geht es gegenan bis vor Batavia Haven. Startprobleme beim Motor, kein Fehler erkennbar, abends DVD.
Ingeborg und Manfred treffen gegen 09:30 h ein, Frühstück, dann Leinen los. Etwas Segeln bei angenehmem Wind. Himmel bedeckt. Mittags in Muiden vor der Schleuse. Stadtbummel, Kaffee an Bord bei regem Hafen- und Schleusenbetrieb. Vor 16:00 h wieder los (Hafengeld!) und rund Pampus. Konnten sehr knapp die Höhe halten. Eigentlich hätte hier der Motor stand by laufen müssen. Dann mit raumem Wind zurück. Klar Schiff und Heimreise (19:00 h).
Recht früh wach, duschen und das Schöne in Hoorn: Deutsche Press (Süddeutsche, WAZ, Handelsblatt, Spiegel) im Laden im hafen. Langes Frühstück draußen mit ausgiebiger Zeitungslektüre. Gegen Mittag in die Stadt (Norbert) und das Eisenbahnmuseum besichtigt. Einkäufe, einfaches Mittagessen.
Das Wetter bietet eine Nachtfahrt geradezu an: Vollmond, etwas Bewölkung, schwacher Wind aus idealer Richtung um nach Hoorn zu gehen. Zunächst prägt die Lichterkulisse von Amsterdam die Fahrt. Nach Eindrehen auf Kurs Marken wird der Pinnenpilot gesetzt, das Schiff läuft von selber mit halbem Wind. Auch die eigene Instrumentierung und der Laptop beiten eine imponierende Lichterkulisse. Unser Segeln hat sich weit von Petroleumlampe und Kompass entfernt und dennoch voraus Richtung Nord ist es duster. Am Horizont werfen die Städte und Dörfer Licht gegen die Wolken und den Dunst. Man könnte sich also auch ohne Hilfsmittel orientieren.
Nach Anlegeübungen in der großen Box in Ijmuiden gehen wir vor die kleine Schleuse (Sport). Hier ist auch die Drehbrücke. Fazit der Übungen: Leine achtern in Luv ausbringen, dann Vorleine an gleichem Punkt, das bringt Ruhe ins Schiff. Alternativ mit ca. 2 kn Fahrt in die Box (rückwärts), hart aufstoppen und in kleinem Zeitfenster Achterleine in Luv ausbringen und belegen. Dann deutliche Vorwärtsfahrt mit Rudereinschlag LUV, also Pinne Lee, Leine in die Hand und Hand über Hand Schiff zum Luv-Pfahl für die Vorleine führen.
Samstag; Auslaufen bei schönem Wetter, Guido und Selma aus Belgien, die mit uns am Steg liegen gehen auch. Bis Edam laufen wir gleichen Kurs. Wir kreuzen ein Regattafeld von Traditionsseglern (Botter, Tjalken, etc.).