Hoorn – Amsterdam
Renate und Norbert Malischewski
11:15 h Wind: WSW 2 1025, Leinen los Hoorn, 11:30 h Ge II, G WP 52° 29,8′ N 005° 06,2′ E MRM/MN1, 14:00 h Wind NW 2, Wechsel von Ge II auf Ge I, neuer Kurs 140°, 15:00 h passieren OC 89 M (Het Paard van Marken), neuer Kurs 200° –> P1 52° 23,9′ N 005° 05,05′ E. 16:25 h P1 querab 0,5 sm, 16:45 h P3, folgen Fahrwasserbetonnung, halber Wind, 2,6 kn, 17:30 h Ge I, M, 18:45 h Schiff fest: Sixhaven. Weiterlesen












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12:15 h Wind: NO 2-3 0/8 1022, Leinen los Medemblik, 13:15 h WP 18, Kurs 135° –> EZ1/KG2 52° 43,1′ N 005° 20,3′ E, Ge, SFock, G (Kutterbesegelung), sehr schwacher Wind, teilweise Flaute, 17:00 h nach Schleuse Enkhuizen Blister, 3,5 kn, 210° SOG sinkt auf 2,5 kn, 18:45 h Ge, G, 19:40 h M, 20:00 h Schiff fest: Hoorn.
Nach dem Frühstück bummeln wir mit Horst und Anita durch Hoorn. In Hoorn ist Lappentag. Alle Straßenlaternen und auch andere Objekte, auch ein Plattbodenschiff sind mit Strickwarenkunst eingehüllt, selbst der Rode Steen.
Nach Durchzug des Regengebietes mit Rückseitenwetter und hoher Schauerwahrscheinlichkeit gehen wir mit viel Wind Richtung Het Paard van Marken. Es geht gegenan (60° zum scheinbaren Wind), ist aber mit deutlichen Reffs beherschbar. laufen auf einem Bug – knapp an den
Spi vor den Wind und laufen Richtung Enkhuizen. Nach dem Schleusen frischt der Wind auf und hat gedreht. Am Wind geht es Richtung Hoorn, Aufkreuzen notwendig, Ankerpause
Eher langweilige Rückfahrt bei sich verschlechterndem Wetter. Im Regen auffrischender Wind.
Recht früh wach, duschen und das Schöne in Hoorn: Deutsche Press (Süddeutsche, WAZ, Handelsblatt, Spiegel) im Laden im hafen. Langes Frühstück draußen mit ausgiebiger Zeitungslektüre. Gegen Mittag in die Stadt (Norbert) und das Eisenbahnmuseum besichtigt. Einkäufe, einfaches Mittagessen.
Das Wetter bietet eine Nachtfahrt geradezu an: Vollmond, etwas Bewölkung, schwacher Wind aus idealer Richtung um nach Hoorn zu gehen. Zunächst prägt die Lichterkulisse von Amsterdam die Fahrt. Nach Eindrehen auf Kurs Marken wird der Pinnenpilot gesetzt, das Schiff läuft von selber mit halbem Wind. Auch die eigene Instrumentierung und der Laptop beiten eine imponierende Lichterkulisse. Unser Segeln hat sich weit von Petroleumlampe und Kompass entfernt und dennoch voraus Richtung Nord ist es duster. Am Horizont werfen die Städte und Dörfer Licht gegen die Wolken und den Dunst. Man könnte sich also auch ohne Hilfsmittel orientieren.
Samstag; Auslaufen bei schönem Wetter, Guido und Selma aus Belgien, die mit uns am Steg liegen gehen auch. Bis Edam laufen wir gleichen Kurs. Wir kreuzen ein Regattafeld von Traditionsseglern (Botter, Tjalken, etc.).