Samstag, der 28.06.2026
Ganz Deutschland leidet unter der anhaltenden Hitze, wir haben unsere portablen Klimageräte im Wohnzimmer und Renates Zimmer aufgestellt und sie laufen fast ständig. Draußen 35° C, drinnen schaffen wir immerhin 27° C. Bei mir im Zimmer lohnt es sich nicht, da nachmittags die Sonne auf die Fassade scheint (bis 50° C).Bilder auf:
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Lennart und Simon treffen kurz nach 10:00 h ein, gemeinsames Frühstück und für Simon eine kleine Einweisung in den Ford mit der Hängerkupplung, da Sie Ruhrpott-Rodeo mit einem Camper besuchen wollen.
Lennart und ich packen, trotz der Hitze, besonders das Fahrrad aufpacken ist schweißtreibend. Die anschließende Pause hilft, zum Abendessen wird trotz der Hitze der Grill angeworfen.
Sonntag, der 29.06.2026
Zur Anreise hatten wir uns für die Fähre von Ijmuiden nach Newcastle entschieden, um dann mit einer weiteren Fähre nach Belfast überzusetzen. Wir starten nach dem Frühstück und Abhängen bis 13:00 h mit gutem Zeitpuffer nach Ijmuiden. Es geht südlich an Amsterdam vorbei und dies auf exzellentem Straßenbelag. Unterwegs ist die Autobahn sogar 5-spurig, also insgesamt 10 Spuren. Amerikanische Verhältnisse. Weiterlesen












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Ruhige Überfahrt, da die Hinweise auf der Fähre deutlich sind, stehen wir früh auf und es geht schon um 07:00 h zum Frühstücksbuffet. In der Tat ist es auch schon um 07:00 h stark nachgefragt. Da wir erst um 11:15 h (MEZ, 10:15 h UK) in Newcastle eintreffen werden, nutzen wir nochmal die Betten in der Kabine. Fotos:
Wir stehen autark, aber mit 300 Ah Lifo kein Problem. Also Frühstück, derweil sich der Parkplatz mit Fahrzeugen füllt, die Leute gehen zur Arbeit. Wir machen uns auf den kurzen Weg zum Titanic-Museum. Eine für mich ein wenig gewöhnungsbedürftige Kuratierung. Der Audio-Guide hilft, aber es ist dennoch sehr, sehr voll.Fotos:
Haben gestern noch zu einem etwas außerhalb liegenden Campingplatz verlegt, alles automatisiert, aber wir stehen gut, Markise ist draußen, ab und zu noch ein Schauer, wir können trotzdem draußen sitzen. Fotos:
Nachts Regen und ziemlich stürmisch, daher hatte ich abends noch die Markise weggerollt und Stühle und Tische verpackt. Schon um 06:00 h wach, um 06:30 h duschen, da der Platz sich gefüllt hat, wir wollen beide so früh kein Frühstück, also Grauwasser entsorgen und Frischwasser auffüllen, auch WC vorsorglich entleert. Um 08:30 h sind wir schon unterwegs.Fotos:
Da es gestern Abend spät geworden ist, starten wir etwas später in den Tag. Nur einen Kaffee, eine kleine Spende beim Hafenmeister für die Möglichkeit hier stehen zu dürfen und dann sind wir zurück auf der Causeway Coastal Route.Fotos:
Duschen, Frühstück, dann müssen wir leider den Platz räumen und Zwischenparken, um, nachdem wir von Giants Causeway zurück sind den anderen zugewiesenen Platz einzunehmen.Fotoa:
Für 11:30 h sind wir zu einer Führung durch Bushmills Whiskey Destillerie eingebucht, also können wir in Ruhe frühstücken und dann packen. Kurzer Halt noch an einem Mäuerchen, um den LNB zu kontrollieren, er wird vom Receiver nicht erkannt. Kontaktspray schafft keine Abhilfe, also geht es zu Bushmills Destillerie.Fotos:
Obwohl ziemlicher Straßenlärm vorhanden ist, schlafen wir recht lange. Nach dem Frühstück geht es zum Museum of Free Derry. Schwerpunkt Bloody Sunday.Fotos:
Gegen 09:00 h sind wir unterwegs, erst geht es zum Tanken, dann, da Straßensperrung, ziemlich kompliziert aus Derry heraus. L hat Mulroy Drive Camping herausgesucht, schöne Hanglage mit Blick aufs Wasser. Ist in der Nähe von Devlinmore, Co. Donegal, Irland. Übrigens hat man den Übergang nach Irland nur am Wechsel der Schilder von mph zu km/h bemerkt.Fotos:
N hatte nachts mit einer Magenverstimmung zu tun, das legte sich nach 2 Stunden glücklicherweise. Da wurden schon Erinnerungen an Sizilien wach.
Wir starten gemütlich in den Tag, 8/8 Bewölkung, die schöne Sonne von gestern war also nur ein kurzes Vergnügen. Nach dem Frühstück startet L zu einer Fahrradtour, N chillen.
Vor dem Frühstück wollen wir schon mal ein paar Kilometer machen, hinter Donegal aber vor Sligo bietet sich ein größerer Parkplatz bei einer Kirche in Drumcliff an. Schnell stellt sich heraus, hier ist William B. Yeats begraben (1865 – 1939). Er erhielt als erster Ire den Literaturnobelpreis. Sogar Reisebusse erreichen den Parkplatz. Fotos:
Die Rückreise lässt sich kurz darstellen, da die meiste Zeit gefahren, gewartet oder auf einer Fähre verbracht wird.
Um 07:00 h auf, Katzenwäsche, Start zur Fahrt nach Dover. Es ist klar, dass es anstrengend werden wird, sind ja auch 600 km. Es geht auf die Autobahn, manchmal ist diese sogar 5 spurig, aber stets voll. 3 mal stockt der Verkehr, insbesondere bei Ortsdurchfahrten.Fotos: 





Das Hitzewochenende an der Mellerberg Hütte, Kesseling mit etwas schwieriger Anreise aber guter Stimmung vor Ort. Was ich nicht wusste, dass eigentlich Zelten streng angeordnet war, aber da auch noch drei oder vier andere Fahrzeuge, auch ein Camping-Bulli, da waren, fand ich doch tolerante Aufnahme. Natürlich habe ich angeboten, auf einen nahegelegenen Campingplatz auszuweichen, war aber nicht nötig. Weiß ich also für ein nächstes Mal.
Bei der Hitze möchte man eigentlich nicht in der Motorradkombi irgendwo hinfahren, aber der aufgesammelte Staub und Dreck auf der W stört mich schon. Also geht es zur nächsten Tanke in Hoffnung dort waschen zu können. Und tatsächlich ist ein Waschplatz vorhanden.Sauber geht es zurück zur MellerbergHütte
Niemand hat die Absicht bei der Hitze aufs Motorrad zu steigen, nur ich kann es nicht lassen. Kann aber funktionieren, da der ehemalige Regierungsbunker kaum 20 km entfernt ist. Drinnen, so werde ich festellen, sind durchgängig 12°C. Eine Führung gibt es auch.
Wegen der Entfernung war die Anreise schon für den Mittwoch geplant, auch um sicher einen Stellplatz für das WoMo zu bekommen. Zwischendurch hatte sich noch die Möglichkeit in der Nähe von Hannover einen DKW-Motor (unvollständig und nicht funktionsfähig) für kleines Geld abzuholen, also ging es schon am Dienstag, den 02.Juni los.
Am Mittwoch, den 03.Juni erreiche ich nachmittags den Stellplatz am IFA Hotel. Die Anlage ist weitläufig, sind wohl so 400 m bis zum Hoteleingang. Neben mir steht ein VW-Bus mit Motorradanhänger, erkenne zunächst nicht, dass es Lexi und Detty sind, gleichwohl stelle ich mich einigermaßen nah daneben auf.
Mit Lexi und Detty geht es mit unserer geplanten Route erst zur Drachenhöhle in Rosenbach und dann mit ein bisschen Suchen zur Göltschtalbrücke.Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.
Wetter hat sich gebessert und für mich geht es zum August Horch Museum Zwickau. Nicht sehr weit, daher gut erreichbar. Starte erst gegen Mittag.