Sonntag, der 20.07.2014

Calais – Boulogne sur Mer

Wegen der Strömungsverhältnisse lautet die Empfehlung: HW +3h für südliche Kurse. HW ist um 07:16 h, wir gehen um 08:16 h mit der zweiten Brückenöffnung, denn es dauert bis man freies Wasser erreicht. Der Strom läuft noch mit 1 kn gegenan und auch der Wind kommt bis Cap Grisnez von vorn, also Groß als Stütz und Motor. Ruhiges Fahren, zwischendurch Regenschauer mit auffrischendem Wind. Ab Cap Grisnez steuern wir südlicher, segeln ist möglich. Ein Winddreher zwingt zu erheblichem Abfallen und dann zur Wende.

Woche-2

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Montag, der 21.07.2014

Boulogne sur Mer – Dieppe

Für Dieppe wird HW + 03:40 h empfohlen, wir gehen um 10:30 h, also HW + 02:45 h, da es schon eDieppe-1in Stück bis zur Hafeneinfahrt ist. Dann geht es noch am Wind raus bis wir raumschots eindrehen können. Die Genua schlägt, daher ausbaumen. Dieppe-2Das Schiff macht nicht genügend Fahrt, wir versuchen Schmetterling mit Bullenstander und ausbaumen der Genua. Auch so kein wesentlicher Geschwindigkeitsgewinn. Es bleibt nur Spi. Wir laufen ca. 7sm unter Spi, dann lässt der Wind nach. Weiter geht es unter Motor mit Groß als Stütz. Weiterlesen

Dienstag, der 22.07.2014

Dieppe – Fécamp

Früh auf, da es sich empfiehlt mit HW zu gehen (HW: 07:55 h). Übernacht ist der Strom am gesamten Ponton ausgefallen, der Motor wird aber die Batterie ausreichend aufladen. Ab der Hafeneinfahrt ist angenehmer Segelwind, vielleicht ein bisschen schwach. Wir gehen raumschots 120° zum scheinbaren Wind. Er raumt etwas und wir müssen mit der Genua ausgebaumt vor den Wind. Das Schiff rollt ordentlich in der Welle. Das kann der PP nicht aussteuern, also Handarbeit. Nach 1 h läuft der Strom mit, nur mit dem eher schwachen Wind wären wir zu langsam, also wieder Motor. Weiterlesen

Mittwoch, der 23.07.2014

Fécamp – Honfleur

Fecamp-Honfleur-1Mit einer Sicht von ca. 2 sm (Dunst) verlassen wir Fécamp mit schwachem Wind. Ge und M sind notwendig um voranzukommen. Gegen 11:00 h erreichen wir die Felsnadeln und Bögen der normannischen Küste. Fecamp-Honfleur-2Wir gehen nahe heran und verlassen uns auf unseren geringen Tiefgang. Einmal ist ein Felsen nahe der Wasseroberfläche zu erkennen. Die brechenden Wellen zeigen ihn aber gut an. Sonst immer mindestens 5 m Tiefe. Wegen des Dunstes gibt es keinen schönen Fotos. Weiterlesen

Donnerstag, der 24.07.2014

Honfleur – Le Havre

Wegen erheblich beschleunigter Verdauung bei Renate und Norbert und Betrachtung der noch zu leistendenden Anstrengungen verzichten wir auf die Kanalinseln ( Les Isles Anglaises-Saxon) und beschließen ab heute zurück zu gehen (Skipperentscheidung).

Das macht erhebliches Umplanen notwendig, insbesondere steht der Wind nicht günstig. Wir versuchen es dennoch und bis etwa 3 sm hinter der Seine-Mündung geht es auch, dann müssen wir hoch an den Wind. Der Versuch nur mit Genua ergibt nicht genug Höhe. Mit gereffter Genua und Groß läuft es etwas besser, wir gewinnen dennoch nicht genug Höhe, um die Strecke nach Fécamp sinnvoll absegeln zu können. Weiterlesen

Freitag, der 25.07.2014

Le Havre – Fécamp

05:00 h, kurze Nacht, noch dunkel draußen, die Wolken hängen bis auf die Wasseroberfläche, Sicht aber ausreichend. Wir gehen nach einem Kaffee, draußen ist es zunächst ruhig, dann frischt es aber wieder auf, der Wind trifft schräg auf den Strom und baut eine unangenehme Welle auf. Mit uns geht eine niederländische Ketsch, wesentlich größer, aber auch sie tanzt in der Welle. Unser Schiffsname: Windtänzer trifft wieder einmal zu. Weiterlesen

Samstag, der 26.07.2014

Fécamp -Dieppe

EreignisarmeFecamp-Dieppe-1 Überfahrt, nur kurz gesegelt, dann zu wenig Wind, der Flutstrom hilft aber kräftig mit. Wir haben also gut gerechnet: Plotter: 32,8 sm; Logge: 25,0 sm.

Duschen und dann ins Städtchen. Im Städtchen ist Braderie, also so eine Art Trödelmarkt, aber mit neuen Sachen, überwiegend Kleidung. Weiterlesen