Da glaubte ich doch den Fehler (Ölfleck) schnell gefunden zu haben, denn ich hatte vergessen die Gummiabdichtung auf dem Kettenrad der Schaftwelle zu montieren. Die Betätigung der Kupplung erfolgt durch die Schaftwelle (hohl) auf die andere Motorseite und durch den Stift in der Schaftwelle wird Druck ausgübt und die Kupplung öffnet dann.
Vielleicht trösten die Bilder auf Piwigo über das vorläufige Scheitern hinweg: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/178
Jo, also die Gummidichtung nachmontiert, glücklicherweise ohne großes Zerlegen möglich und dann mal eben die Gänge mit der Hand durchschalten. Mittleres Entsetzen 3 und 4 ja, 1 und 2 nein. Und nun ???
Vielleicht trennt die Kupplung nicht? Muss sich doch von Hand drehen lassen!
Nein, dem ist nicht so, diese Kupplung braucht das Gewicht des Motorrades u n d des Fahrers, dann trennt sie auch, besser: rutscht dann ausreichend durch um beim Einkuppeln zuverlässige Kraftübertragung zu ermöglichen. Hat ein bisschen gedauert, sowohl das Verstehen, als auch das Auffinden und Einstellen des vorherigen Zustandes.
Damit stand dann der ausführlichen Probefahrt nichts mehr im Wege. Dienstag, der 07. April, Wetter kühl aber trocken. Also, los gehts.
Ortsausgang Elten: Heftige Unwucht auf dem Vorder- und Hinterrad als ich das erste Mal etwa 60 km/h erreiche. Lektion: Einspeichen kann er nicht, der Restaurator. Nun, aber immerhin fuhr sie ja. Durch Emmerich durch, einmal ausgegangen an einem Ampelhalt. Dann erreiche ich Praest. Keine Gasannahme mehr. Motor geht aus – und springt auch nicht mehr an.
Check Vergaser über Tupfer: Benzin da, Ladekontrolleuchte geht beim Ankicken nicht aus – Zündfunken? Und obendrauf: Der gleiche große Ölfleck unter dem Motor.
Bitte um Hilfe bei Renate, werde abgeholt. Hänger aus der Garage bugsiert und mit dem Ford zur „Unfallstelle“. Beim Aufladen überfordert, da kein Seitenständer. Hilfreiche Hände, nachdem drei Kinder probegesessen haben, halten die DKW, derweil ich verzurre.
FAZIT: Das war wohl eine falsche Proritätensetzung, besser wäre gewesen: Erst die Technik, z.B. längere Fahrt, noch mit 6 Volt Technik, dann Fehlerbehebung, sofern erkennbar und dann eine Verschönerung. Auch der finanzielle Aufwand wäre geringer gewesen, denn bei einem oder mehreren Fehlern, hätte man erst diese beseitigt. Immerhin <Satire> habe ich jetzt ein schönes Ausstellungsstück </Satire>.
Und natürlich wird nicht aufgegeben, Anfragen nach Motorrevision und professionellem Einspeichen sind raus. Wünscht mir Erfolg und ich berichte auf jeden Fall weiter, versprochen.












![IMG_20260125_170745_0~3[1]](https://wordpress.hol-den-ball.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_20260125_170745_031-1100x360.jpg)