V-Stromtreffen Freitag, der 05.06.2026

Wetter hat sich gebessert und für mich geht es zum August Horch Museum Zwickau. Nicht sehr weit, daher gut erreichbar. Starte erst gegen Mittag.

Dann zitieren wir mal etwas umfangreicher:

Wiki maint:

Das August Horch Museum ist ein 1988 eröffnetes Automobilmuseum in Zwickau. Nach umfangreichen Umbau- und Rekonstruktionsmaßnahmen im ältesten Teil des ehemaligen Zwickauer Audi-Werkes wurde es im September 2004 wiedereröffnet und im November 2017 erneut erweitert.[1]

Auf der 6.500 m² großen Ausstellungsfläche werden ca. 160 automobile Großexponate und eine Vielzahl von Kleinexponaten zur Geschichte des Automobilbaus in Zwickau präsentiert…

 

 

 

 

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August Horch gründete am 10. Mai 1904 in Zwickau die August Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG. Von Mai bis Juli des Jahres konnten insgesamt 13 Wagen verkauft werden. Langsam aber stetig entwickelten sich die Horchwerke und so konnte schon zwei Jahre später mit 82 verkauften Fahrzeugen ein Gewinn von 200.000 Mark verzeichnet werden. Nach Zerwürfnissen mit dem Aufsichtsrat schied August Horch aus dem Unternehmen aus und gründete in Sichtweite zum alten Standort am 16.Juli 1909 die August Horch Automobilwerke GmbH. Nach einem Rechtsstreit um die Marke „Horch“, den er in letzter Instanz vor dem Reichsgericht in Leipzig verlor, wurde August Horchs neue Firma am 25. April 1910 in Audi Automobilwerke GmbH umbenannt. Audi ist die Übersetzung des Imperativs „Horch!“ oder „Höre!“ ins Lateinische. 1915 erfolgte die Umwandlung zur Audiwerke AG.

Am 29. Juni 1932 wurde rückwirkend zum 1. November 1931 die Auto Union AG gegründet, in welcher neben der Audiwerke AG und Horchwerke AG auch die Zschopauer Motorenwerke J.S.Rasmussen AG mit ihrer Marke DKW sowie die Automobilabteilung der Wanderer-Werke aufgingen. Unter dem Dach der Auto Union AG symbolisierte das Firmenzeichen mit den vier verschlungenen Ringen die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer, welche jedoch eigenständig blieben.[2]

Der Erfolg der Auto Union basierte vor allem auf dem umfassenden und marktgerechten Typenprogramm – vom DKW-Kleinkraftrad bis hin zu Luxus-Pkws der Marke Horch. Die einstmals stark angeschlagene sächsische Automobilindustrie wurde belebt und konnte neu aufblühen. Nach der Machtergreifung Hitlers und der NSDAP wurde im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht auch die Auto Union zum Rüstungskonzern. Nach Kriegsende 1945 wurden ihre Standorte als Reparationsleistung fast vollständig demontiert und das gesamte Vermögen des Konzerns enteignet. Am 17.August 1948 wurde die Kapitalgesellschaft Auto Union AG im Chemnitzer Handelsregister gelöscht. Die Rechte an den vier Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer verfielen damit und in Westdeutschland war der Weg frei für die Gründung der Auto Union GmbH in Ingolstadt Anfang September 1949. In Zwickau entstand am 1. Mai 1958 der „VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau“ aus dem Zusammenschluss vom „VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau“ (vormals Horch) und dem „VEB Automobilwerk AWZ Zwickau“ (vormals Audi). Hier wurde fortan der Trabant produziert.

Bereits in der Endphase der DDR entschied sich der VW-Konzern 1989 zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem IFA Kombinat PKW. Das heutige Volkswagenwerk Zwickau – ursprünglich für die Produktion des Trabant 1.1 konzipiert – übernahm die Montage des VW Polo. Am 10. September 1992 verließ der 100.000 VW das Montageband und im Oktober 1993 hatte der VW-Konzern in Ostdeutschland eine marktführende Position erreicht. Bereits 1999 feierte Volkswagen den 1.000.000 Volkswagen aus Sachsen

Pläne für ein Automobilmuseum gab es bereits ab 1975, jedoch wurde erst 1988 ein ungenutzter Speisesaal im Kellergeschoss des heutigen Museums zum Ausstellungsraum umfunktioniert. Nach der politischen Wende wechselte die Trägerschaft des Museums mehrmals und wurde erst gefestigt, als sich die Stadt Zwickau und die Audi AG am 12. Dezember 2000 als gleichberechtigte Gesellschafter in der August Horch GmbH formierten.[3]

„Unsere Geschichte soll in Zwickau sichtbar bleiben. Die vielfältige Historie unseres Unternehmens bedeutet für uns eine besondere Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit.“

Franz-Josef Paefgen, damaliger Vorstandsvorsitzender der Audi AG zur Grundsteinlegung

Der erste Spatenstich zur Neugestaltung erfolgte am 27. September 2001, nachdem in einem Architektenwettbewerb um die Konzeption unter Einbeziehung der historischen Bausubstanz gerungen wurde. Die Rekonstruktion eines Teils der Fabrikgebäude sowie der Bau eines neuen Empfangsgebäudes begannen 2002. Im September 2004, dem einhundertsten Jahr nach Gründung der „August Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG“, wurde die neu konzipierte Ausstellung eröffnet. Ein Jahr später kamen die Fabrikanten-Villa und das ehemalige Kontorgebäude hinzu und erweiterten die Gesamtfläche auf etwa 3000 m².

„Unser neues Zwickauer Automobilmuseum ist ein Schaufenster in Sachsen wie es kaum in einer anderen Region Deutschlands in den vergangenen 100 Jahren aufgebaut wurde.“

Carl H. Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG in seiner Eröffnungsansprache

Im Jahr 2015 wurde das Zwickauer Trabantdenkmal vom Georgenplatz auf das Außengelände des August-Horch-Museums umgesetzt.

Im November 2017 wurde das Museum erneut erweitert, wodurch die Ausstellungsfläche nun insgesamt 6.500 m² beträgt. Der Erweiterungsbau ist ein weiteres unter Denkmalschutz stehendes Gebäude aus der historischen Bausubstanz von Audi.

 

 

 

 

Fazit: Eine wirklich gelungene Kuratierung, nicht vollgestopft, themenbezogen – ein wirklich lohnenswerter Besuch.

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