Freitag, der 15.05.2026

Bisher keine Resonanz auf meinen Tourvorschlag im Forum, Wetter hat sich aber gebessert, kalt aber kein Regen, vielleicht Schauer zu erwarten. Mache mich um 10:00 h auf den kurzen Weg zu JH, keine 2 km.

An der Tankstelle läuft gerade eine Gruppe der W-Leute zum Tanken ein, beschließe umzudrehen und erfrage deren Ziel. Es soll nach Einbeck gehen, natürlich PS-Speicher. Einbeck ist mir zwar bekannt, aber warum nicht, habe ja beim ersten Mal nicht alles gesehen.

Alle Bilder auf: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/180

Es geht recht flott über Land und es bleibt trocken. Am Ps-Speicher ziemlich voll, die BMW 3.0er treten in Kompagniestärke an. Glücklicherweise haben Sie eine Führung gebucht, für den wirklich interessanten Rennsimulator ist niemand zu begeistern. Wir entscheiden uns für die Motorradsammlung, schnell sind die paar Kilometer zur Bismarckstraße zurückgelegt. Von außen historisches, aber eher unscheinbares Gebäude, auch der Eingangsbereich wirkt nicht gerade einladend, ist er doch eng und klein.

Mit dem Fahrstuhl geht es in die oberste Etage und das Paradies für Motorradenthusiasten öffne seine Pforten. Open Ranger, denn für eine Gesamtdarstellung der Exponate ist eine Panoramaaufnahmen nötig. Es gibt drei Etagen, die mit offenbar mit jedem jemals gebauten Motorrad belegt sind. Ich lerne Marken kennen, von denen ich nicht mal annähernd gehört hatte, auch nicht in Ibbenbüren.

Das Gebäude ist eine ehemalige Druckerei für Tapeten, einige Maschinen sind erhalten und kommentiert ausgestellt. Wir sind aber eher an unserer Technik interessiert. Nach einiger Zeit sind wir, mindestens ich, doch „zugeguckt“, aber dann kommt noch der Keller – zeitgenössisch mit Exoten.

Wieder draußen und gesättigt mit Eindrücken, wäre eine tatsächliche Sättigung willkommen. Dazu bietet sich die historische Innenstadt an. Kurz vorher liegt ein Imbiss mit direkter Parkmöglichkeit an der Strecke. Wir kehren ein. Erstaunlich großes Angebot.

Nach dem Essen hatte ich gehofft, die Gruppe für einen kurzen Rundgang durch das historische Zentrum überzeugen zu können, aber der Trend geht zu Homerun. Immerhin sind die drei angereisten Franzosen dabei. Übrigens kann Dirk recht gut Franzöisch, so haben wir einen Dolmetscher und der Rest geht auch in Englisch. Friedo braucht aber noch eine Zahnbürste, so dass wir beide einen kurzen Blick auf das Fachwerk werfen können.

Auf der Rückfahrt ist noch ein „Verdauungsaufenthalt“ notwendig. Die Gruppe teilt sich, wir haben noch einen kleinen Apothekenaufenthalt und sind gegen 16:30 h zurück an der JH. Wieder einmal hat sich Einbeck als Ziel gelohnt.

Zur Abendessenzeit JH fahre ich zurück zum WoMo und bin Gen 20:00 h wieder zurück. Es haben sich verschiedene Gruppen gebildet, erstmal drinnen, später zum Lagerfeuer, hier hat sich trotz der Nachtkälte die größte Gruppe versammelt. Man schwelgt in Erinnerungen, Autos von Vaddern, Schrottplatzbesuche, abenteuerliche Reparaturansätze bis hin zurück zu frühen Kindheitserlebnissen. Da lebt die Melodie von Hannes Wader „Ich erinnere mich zurück bis in mein drittes Lebensjahr …“ wieder auf.

Gegen 23:00 h zurück am WoMo, schöner Tag, Strecke 176 km, nachmittags sogar warm.

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