Amsterdam Anreise/Hafentage 31.08. – 02.08.2022

Anreise am Samstag, den 31.08.2022, Regen, Sicht 2-3 km 8/8, 1026 mbar.

Start im Regen nach Eindrehen Richtung Pampus –> Steuerstand unten. Die Erinnerung war nicht mehr so gut, ob man Pampus schnibbeln kann, daher brav: Fahrwasser und Tonnenstrich. Wind nimmt ein wenig zu, kabbelige IJsselmeerwelle.

Die Bilder:https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/88

Nach der Schellingwouderbrug direktes Einlaufen in die Oranje Sluis <Sport>. ganz schön voll, wir nehmen noch ein kleines Motorboot längsseits. Schleusung unspektakulär.

Mit 6 kn Richtung Amsterdam Marina, telefonische Anfrage bestätigt Reservierung. Einlaufen zum Steg M bei viel Wind, aber am Steg Land- und Gebäudeabdeckung. Marina sehr weitläufig. Frühstück hatten wir unterwegs, daher chillen. Dann zum Albert Heijn, einkaufen fürs Abendessen. Deutsche Frauennationalmannschaft spielt EM-Finale gegen England.

Abendessen in der Halbzeitpause (Stand 1:1) aufgewärmt. Spannendes, überwiegend ausgeglichenes Spiel mit etwas Vorteil Deutschland. Es geht in die Verlängerung, quasi in der letzten Minute gewinnt England 2:1, schade.

Montag, der 01.08.2022 Hafentag

Nach gemütlichem Frühstück zu Fuß zur kostenlosen Fähre. Wartezeit da Takt 15′ nur zu den Stoßzeiten. Auf der anderen Seite geht es durch den Bahnhof – irrer Trubel – aber dann sind wir sofort im Grachtengürtel. Die Bahnhofsfassade auf der Stadtseite ist architektonisch beachtenswert.

Die Hälfte der ca. 1 Mio Einwohner Amsterdams mag „Op Vacantie“ sein, dafür sind gefühlt 2 Mio Touristen in der Stadt. Wir lassen uns treiben, „De Dam“ zentraler Platz ist mal wieder Baustelle. Wenn eine Großstadt nicht baut oder irgendwas abreißt, dann haben die Entscheider wohl starke Entzugsentscheidungen – cold turkey. Immerhin ist am Bauzaun auf zahlreichen Tafeln die Geschichte des Platzes dargestellt. R möchte nicht soviel lesen, wir trennen uns.

Einige Fotos vom „Kras“, das ist das Hotel Krasnapolsky mit langer Geschichte bereits aus dem 19. Jhrdt. (siehe Wiki). Bedeutend: der Wintergarten.

N gehört ja nicht zu den Shoppinganhängern, aber das Bijenkorf sollte man gesehen haben. Im Erdgeschoss die Luxusmarken: Cartier, Hermes, Gucci, etc.. Bemerkenswert, ganz Saudi Arabien in Twahb, vulgo Kaftan und Kufiya, vulgo Turban bildet eine Schlange vor Hermes (50 Leute) und wird einzeln vorgelassen. Viel Bargeld wechselt den Besitzer, da werden auch schon mal 15 Minuten lang Scheine gezählt. Krise nirgendwo erkennbar!

Gegenüber vom Kras und dem Platz liegt das ehemalige Postgebäude, architektonisch herausragend, aber der Versuch einen weiteren Konsumtempel einzurichten ist gescheitert. Vielleicht reißen sie deswegen die Straße davor auf.

R+N haben vorher „De Oude Kerk“ besucht, sie liegt im Rotlichtviertel und ist jetzt ein Museum in privater Tägerschaft. Waren aus Kirchensicht wohl alles „läßliche Sünden“. Soll das älteste erhaltene Bauwerk in Amsterdam sein. Ausstellung nicht so bedeutend.

Dienstag, der 02.08.2022 Hafentag

Der Plan ist: Filmmuseum und dann Rooftopbar A’dam. Das Filmuseum eher dürftig, von außen gewagte Architektur, innen viel Platzverschwendung, die Ausstellung – Videokunst – verstehen wir nicht. Rooftopbar entfällt, der Tag wird nicht besonders friedlich abgeschlossen – muss auch mal gesagt werden.

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