Sonntag, der 12.07.2026

Um 07:00 h auf, Katzenwäsche, Start zur Fahrt nach Dover. Es ist klar, dass es anstrengend werden wird, sind ja auch 600 km. Es geht auf die Autobahn, manchmal ist diese sogar 5 spurig, aber stets voll. 3 mal stockt der Verkehr, insbesondere bei Ortsdurchfahrten.Fotos: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/191

Die Verkehrsführung mit den zahlreichen Schildern und Straßenbezeichnungen sind nur schwer in richtige Richtungsentscheidungen zu übersetzen. Gegen 11:00 h Frühstück auf einer Raststätte.

Die lange Strecke macht müde, die Konzentration lässt nach. Schließlich eskaliert es, verstehe die Hinweise von L. nicht, L. Wird laut, machen wir es kurz. L. kündigt jegliche Unterstützung und das nachdem ich 500 km gefahren bin. Ich möge gefälligst nach Navi fahren, also Fahren im Linksverkehr, Schilder lesen und gleichzeitig noch das Navi beobachten und von dort die Strecke mit in die Entscheidung einbeziehen. Das ist unverschämt. 

Nach einiger Zeit spreche ich die fehlende, aber notwendige Unterstützung an mit dem Hinweis, wenn ich schon komplett alleine fahren  muss, sollte eine Lösung her, wie L. ebenfalls allein nach Hause kommt. Es gibt keine Lösung. 

Als “goldene Brücke” frage ich konkret, ob L. denn unterstützen würde, wenn er weiter mitfahren will. Die Antwort ist in meiner Wertung eine Zumutung: “Ja, wenn Du darum bittest.” Ich spitze zu und verlange, Ja oder Nein. Ergebnis Ja, Fortsetzung der Fahrt in eisiger Atmosphäre.

Vor Dover tanken und AdBlue auffüllen, die vermutete Menge, wegen der Missweisung der Anzeige, ist nicht notwendig, diesmal hat die Anzeige beschlossen zu stimmen. Merkwürdig, aber nicht unwillkommen.

Wegen des gesperrten Kreisverkehrs landen wir erst in der Zollabfertigung für LKWs, Turn-Around und Anlaufen des Fährterminals. L. hätte sich ja unterwegs um Abfahrtszeiten und Preise kümmern können. Leider Nein, also wird auf Gut Glück für DFDS entschieden.

Ab 18:10 h, wieder drei Stunden, L.empfiehlt einen Stellplatz, Mein Einbuchversuch scheitert. L. gibt mir sein Handy, für eine Übersetzung. Dazu braucht man drei Hände. Widerwillig übernimmt L., um dann mit der Information zu überraschen, er habe ein Hotelzimmer für sich gebucht. 

Wir erreichen den Stellplatz gegen 22:00 h, der direkte Einbuchversuch hat das Ergebnis: voll. Immerhin können wir die Toilette entsorgen. Ich entscheide für die Nacht auf der Warteflächen (15 min) stehen zu bleiben. Morgen soll es um 09:30 h nach Hause gehen..

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