Mittwoch, der 08.07.2026

N hatte nachts mit einer Magenverstimmung zu tun, das legte sich nach 2 Stunden glücklicherweise. Da wurden schon Erinnerungen an Sizilien wach.

Duschen, Packen und Abreise vor dem Frühstück. Wir folgen dem Wild Atlantic Way. Es geht mit ziemlicher Steigung bergan. Auf der Höhe kein Baumbestand, wohl ein Hochmoor, wir sehen zum Trocknen aufgeschichtete Torfziegel.Fotos: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/191

Quelle: wild-atlantic-way.de, bisschen auf Cookies achten.

Der Wild Atlantic Way führt entlang der Westküste Irlands von der Inishowen-Halbinsel im County Donegal bis ins Hafenstädtchen Kinsale im County Cork…Exemplarisch ist hier Northern Headlands&Surf Coast zitiert: Der Bereich „Northern Headlands & Surf Coast“ umfasst die Grafschaften Donegal, Sligo und den Norden der Grafschaft Mayo…Die wichtigsten Orte entlang des Bereichs „Northern Headlands & Surf Coast“ sind Buncrana, Letterkenny, Dunfanaghy, Dungloe, Ardara, Donegal Town, Bundoran, Sligo, Balina und Belmullet.

Zum Frühstück stehen wir auf dem Parkplatz einer Schule schattig unter Bäumen. Die Sonne ist herausgekommen, aber auch einige wenige Wolken.

Der erste Campingplatz, der wegen schlecht ausgeschilderter Straßensperre nur abenteuerlich erreichbar war (Single-Track), war voll. Wir erhalten den Tipp, es in Dungloe (An Clochán Liath, der graue Trittstein) zu versuchen.

Kleiner Platz, sauber, stadtnah, obwohl der Ort selber nicht so viel zu bieten hat. Chillen nach der Fahrt, die neueste Folge Industriemagazin, eine Ausgliederung der Marke VW zur Umgehung des VW-Gesetzes (Niedersachsen) wird diskutiert. Zum Abendessen ins Städtchen. L hat einen Irish Pub (Franchise Kette, Standorte sogar in Dubai) ausgesucht. Teuer, aber ok.

Verdauungsspaziergang zum Meer, schönes Fotografierlicht, derzeit Ebbe. Auf dem Rückweg Einkehr in einen Pub, ziemlich heruntergekommen, aber sie haben Dart und einen Pooltisch. L dominiert, versenkt aber die 8 unglücklich. 

Auf dem Rückweg verpassen wir die Abbiegung, aber am Friedhof ist gleichzeitig die Tourist-Info und irischer Musikabend im Gebäude. Wir hören kurz rein, durchaus hohes Niveau, ca. 10 Beteiligte, sogar keltische Harfe, Fiddler, Knopfakkordien, alles rein instrumental. Nach kurzer Zeit, durch die schnellen aber andauernden Wiederholungen, ein wenig langweilig. 

Zurück am WoMo der übliche Abend: Netflix und Ähnliches.

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