Montag, der 08.10.2018

BudapestDie Planung sagt: Bummeltag vor der Weiterreise, also: festes Schuhwerk und ausreichender Wasservorrat um die Konsumwüste zu durchqueren. Wir versuchen es fußläufig in Straßgang, der Eindruck nach wenigen Minuten treibt uns zum gerade entgegenkommenden Bus. Wieder Jakominiplatz.

Stop-Over nach 5 Haltestellen beim Harley-Händler (siehe Bilder). Es ist geschlossen und das ist auch gut so, denn die Langhuber sind nicht meine Lielingsmotorräder.

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Bei weiterhin ruhigem Herbstwetter bummeln wir durch die Nebenstraßen von Graz. Das Angebot ist vielfältig, es gibt durchaus Spezialgeschäfte, z.B. Lederwaren, hochwertige Trachtenmode, Jagdbedarf und vieles mehr.

Für mich gilt jedoch immer mehr, ich brauche eigentlich Nichts. Der Designladen, in dem wir ein wenig hängen bleiben, hat ein interessantes Angebot, aber braucht man eíne 1,20 m hohe Plastikfigur (Mensch mit Fernglas, Titel: Der Beobachter) für 350 €? Und wenn ja, was zeigt sie anschließend? Schaut her, ich habe Kunstgeschmack? Ich habe was, was sonst keiner gefunden hat? Anstelle des zum Kronleuchter umgebauten Wagenrades, haben wir die Platikfigur? Also geht es ohne schwebende Lampe oder anderem Kunst-Kitsch weiter.

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Der Hunger regt sich, es treibt uns in Nebengassen, von denen es eine erstaunliche Vielzahl gibt. Für uns wird es: Die Herzl ( https://dieherzl.at/ ), nach Link: Das altsteierische Gasthaus. Wir wählen von der Mittagskarte. Bisher war mir bekannt, dass man seinen Salat vom Buffet zusammen baut, hier geht das auch mit der Vorsuppe, also Suppe nehmen und z.B. Leberknödel dazu oder geröstete Brotwürfel hinein, vielleicht Reis oder Kichererbsen. Interessant! Preis, Leistung, Service und Ambiente sehr gut!

Auf Grund der Portionsgröße stellt sich ein mittelschweres Mittags-Koma ein, wir kompensieren durch Straßenbahnfahrt. Linie 1 Richtung Eggenberg Überhaupt ist der öffentliche Nahverkehr in Graz eine Empfehlung. An der Endhaltestelle beleiben wir sitzen und es geht zurück. Natürlich sind die Vororte, die  vorbeiziehen, weniger vorzeigbar, aber gehört das nicht auch zur Stadtbesichtigung?

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Mir erscheint es erneut so, dass Städte immer herausragende positive Leistungen bei Gebäuden, Veranstaltungen und der Infrastruktur hervorbingen, gleichzeitig scheint der Ausschlag in den negativen Bereich: Dreck, Armut, Kriminalität, Fehlplanungen, Enge und Verschwendung genauso groß zu sein.

Auch deswegen wollen wir morgen weiter in die Alpen, sicher ebenfalls touritisch mehr als erschlossen, aber landschaftlich immer wieder imposant.

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