Sommertour 2: 24.08. – 16.09.2023

Nach dem „Sauerkrautfrust“ und der „Vertrauensaufbau Industrienaturtour“ jetzt doch eine richtige Sommertour.

Stationen: Emmerich am Rhein – Nijmegen – Grave – s’Hertogenbosch (den Bosch) – Drimmelen – (WSV Viking) – Willemstad – Grevelingenmeer (Veermansplaat) – Grevelingenmeer (Ossehoek) – Noorderschans – Dordrecht – Rotterdam – Gouda – Wageningen (tanken) – Wijk bij Duurstede – Bijland (Ankern) – Emmerich am Rhein

Bilder bei Piwigo in 4 Unteralben: Lumix, Canon, CatS41, Xiaomi

Daten: 24 Tage / genau 50,0 Motorstunden (Tour)  / ges.: 320,0 h am Ende der Tour

Tag 1: Donnerstag, der 24.08.2023 Emmerich am Rhein – Nijmegen
Tag: 2,5 h / Tour: 2,5 h / ges.: 271,9 h

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
11:00 h ab Steg Stadthafen Emmerich 2080,2
13:15 h Schiff fest, Steg Nijmegen  

Frühstück unterwegs, gesamter Zeitaufwand: Packen zu Hause, einräumen, ablegen: 3 h. Chillen, dann in die Stadt, kleine Einkäufe, Bummeln, Cocktail an der Kade, Abendessen an Bord. Velorama (einziges Fahrradmuseum in NL) direkt am Hafen, Nijmegen –> siehe Wiki.

Tag 2: Freitag, der 25.08.2023 Nijmegen – Grave
2,5 / 5,0 / 274,4
 

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
10: 55 h ab Steg Nijmegen 2082,7
12:00 h Schleuse Weurt passiert  
13:00 h Ende Rhijn-Waal-Kanaal 2084,3
13:05 h Eindrehen Maas (stromab)  
13:10 h Yachthafen Cuijk passiert, km 167  
13:45 h Schiff fest, Grave 2085,2

Chillen, Stadtbummel, Getränk mit Blick auf die Maas, frühes Abendessen beim Türken, abends an Bord.

Tag 3: Samstag, der 26.08.2023 Grave – den Bosch
4,4 h / 9,4 / 278,8

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
10:10 h ab Steg Grave 2085,2
10:35 h Sluis Grave passiert, mit 3 weiteren Sportbooten, H 3m  
11:04 h Hafen Looseward Stb querab  
11:10 h Hafen Ravenstein Bb querab, Restaurant  
11:24 h Yachthafen Batenborg  
11:43 h km 190  
11:55 h YH Maasbommel, Segler auf der Maas  
12:20 h Hafen Stb, km 197,3  
12:40 h vor Sluis Lith, Kade, Hafen vor Schleuse Bb 2087,6
13:20 h Schleuse passiert  
14:00 h Abzweig Kanaal St. Andries  
14:10 h YH Kerkdriel, km 211  
14:30 h YH Neptunus, km 215  
14:32 h Abzweig Veghel, Bb, km 215  
15:15 h vor Schleuse Engelen, VHF 18 2089,9
15:35 h Schleuse passiert  
16:20 h Schiff fest WSV Viking, den Bosch 2090,8

Tag 4: Sonntag, der 27.08.2023 HAFENTAG:
Gemütlicher Start in den Tag, R nach den Bosch zu Fuß, Gewitter zieht herein, 13:00 h Hagelschauer (5 mm), danach Regen, R kommt mit Uber zurück. Abends: Salat, Baguette. N noch mit dem Fahrrad nach den Bosch, da Wetterbesserung. Kirmes auf dem Markt. VORHER: N Formel 1, Zandvoort, Regenrennen, Verstappen gewinnt souverän, Fernseher im Clubhaus WSV Viking. Nochmal zur Kirmes: Seltsame Glücksspielmöglichkeiten, z.B. 1,5 m große Teddybären sind zu gewinnen; Fahrgeschäfte: schneller, weiter, höher. Bunte Bilder in der Abendsonne, Fahrrad im Fietsenstalling (kostenlos).

Tag 5: Montag, der 28.08.2023 HAFENTAG
Da montags alle Museen geschlossen sind und in der City wohl die Kirmes abgebaut wird, erstmal Arbeiten am Schiff. Später mit den Fahrrädern zum Einkaufen. Auf dem Rückweg Regen, aber nur ein Schauer, den wir abwarten. Die Fahrräder bleiben oben beim Hafenmeister. Einfaches Abendessen.

Tag 6: Dienstag, der 29.08.2023 HAFENTAG
Heute Programm (Fahrräder), erst mit dem Mini-Elektrobötchen die geführte Tour durch die Binnendieze, schmal, meist Tunnel. Übrigens Karten nur vorher: Parade 12. Dann in der Nähe der Festung, wieder ans Wasser: Brasserie Restaurant Bolwerk, die berühmten Boschen Bollen – sehr, sehr süß. Den anschließenden Cocktail schaffen wir nicht ganz. Dann zum Jheronimus Bosch Art Center in der ehemaligen New St. James Church. Auch wenn hier nur Repliken ausgestellt sind, eine sehr beeindruckende Ausstellung mit guten Erklärungen. Erwähnenswert: Die astronomische Uhr, der Aufzug im Kirchturm mit anschließendem Blick über die Stadt. Es droht wieder Regen, daher zurück zum Schiff, Abendessen an Bord, da auch heute Restaurant (Hafen) geschlossen.

 

 

 

Tag 7: Mittwoch, der 30.08.2023 den Bosch – Drimmelen
3,9 / 13,3 / 282,7

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
11:00 h ab Steg WSV Viking 2090,8
11:40 h Schleuse Engelen (?) passiert, Mast gelegt  
12:30 h Hafen Heusden Bb querab (2te Einfahrt!)  
14:30 h Meldsteiger Drimmelen 2094,3
15:00 h zugewiesener Liegeplatz 2094,7

Vor dem Ablegen noch mal die herrlichen Duschen des WSV Viking, zum Ablegen Schiff nach Bb verholt und um Leine gedreht, da Ausfahrt eng. Auf der Fahrt nach der Schleuse: Innensteuerstand, immer wieder Schauer, es geht stromab mit ca. 12 km/h, die Maas ist hier schon sehr breit. In Drimmelen zum Anlegen Sonne, ausgeprägter Cumulus. Bummel durch den riesigen Hafen (ehemals größter Sportboothafen Europas). Ein Getränk beim Minigolf mit Blick auf die Maas. Abends Restaurant Booien. Am Schiff: Das Rätsel der Sandbank, Folge 1 (Youtube).

Tag 8: Donnerstag, der 31.08.2023 HAFENTAG
Ruhiger Start in den Tag, 12:00 h Touristen- Rundfahrt durch Naturschutzgebiet De Biesbosch, mussten nochmal umkehren, da eine Person kurz bewusstlos war. Gebiet schon interessant, aber eben viiieeel Natur, im Frühherbst nicht mehr so spektakulär. Es gibt Liegemöglichkeiten, diese sehr ruhig, aber ohne Versorgung, Landgang untersagt. Zum Laden beim Restaurant Booien, zu klein, kaum Angebot. N mit dem Fahrrad nach Made: Jumbo und Aldi, ca. 5 km. Abendessen an Bord, Sandbank, Folge 2.

Tag 9: Freitag, der 01.09.2023 Drimmelen – Willemstad
2,8 / 16,1 / 285,5

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
08:55 h ab Steg Yachthafen 2094,7
09:50 h Einlaufen Hollandse Diep, große Wasserflächen, kreuzende Fahrwasser, hohes Verkehrsaufkommen)  
10:50 h Hafen Nordschans querab, ca. 0,5 sm  
11:40 h Schiff fest Willemstad 2097,5

Willemstad, chillen nach der Fahrt, W alte Festundstadt, Willem van Oranje läßt grüßen. Der „Fortficatiemeester“ Adrianen Anthonisz hat die Festung zu einem 7-zackigen Stern erweitert. Unser Schiff liegt direkt an einem dieser „Zacken“. In der Stadt: Die Mühle (Privatbesitz) und der alte Hafen. Hier liegen die „Millionärsyachten“. An Bord derselben wird das Klischee bedient: Drei telefonieren, der Cocktail wird geschlürft und auch die Coimbra verbreitet würzigen Rauch. Nun, wir haben noch Zubehör und (R) Stiefel beim Yachtausrüster gekauft. Den kleinen Millionärsaufschlag bei den Preisen haben wir uns gegönnt ;-)). Alle Restaurants im Ort teuer, abends in der zweiten Reihe Pasta, schlechter Entschluss, nicht empfehlenswert. Im Hafen liegt ein Schwede mit einer Kajütjolle. Er ist auf dem Weg nach Portugal, 4 PS Außenborder, Instrumente – außer Handkompass – nichts erkennbar. Wir wünschen ihm Glück und Erfolg für die Reise.

Tag 10: Samstag, der 02.09.2023 Willemstad – Grevelingemeer (Veermansplaat)
2,8 / 18,9 / 288,3

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
10:30 h ab Willemstad 2097,5
11:15 h Schleuse Volkerak passiert, HINWEIS: VHF n u r  Berufsfahrt  
11:50 h Galathese Hafen Stb querab, Nähe NV 4  
12:08 h ZV 16 (ZV = Zuid Volkerak)  
13:05 h Krammer Sluis (Sport), glatter Gang, Leine geschnitten, da geklemmt  
13:30 h vor Grevelingensluis 2100,7
14:30 h Schleuse passiert (voll, ca. 10 Boote) 2101,1
14:45 h Ticket Ijlanden (Bruinesse, für 3 Tage)  
15:50 h Schiff fest: Anleger Veermansplaat 2102,3

Zunächst feucht, Nebel, geringe Sicht, ab 10:00 h zieht es nach oben, wir machen uns auf den Weg zum Greveliingenmeer (Dam 1965, Brouwersdam 1971), Salzgehalt wie Nordsee, Markenzeichen sind die Inseln, viele Flächen unter Naturschutz, aber zahlreiche, reglementierte Liegemöglichkeiten. Die geöffnete Brouwerssluis sorgt für den Wasseraustausch und den bleibenden Salzgehalt. Ebenso Flakker Spuisluis als Wasserverbindung zur Osterschelde (2017). Vom Liegeplatz Zugang zum Veermansplaat, die Möwen haben zahlreiche Krebse erbeutet, so finden sich zahlreiche Skelette / Außenpanzer. Golgatha der Krebstiere. Ebenso Austern und Muschelschalen. Am Steg wird Bimini und Sonnenschutz notwendig, abends grillen. Auch hier gute Netzanbindung, also Fortsetzung: Das Rätsel der Sandbank.

Tag 11: Sonntag, der 03.09.2023 Veermansplaat – Ossehoek
1,4 / 20,3 / 289,7

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
13:30 h ab Veermansplaat, Anleger 21032,3
14:40 h Ossehoek, Naturhafen mit Anlegern 2103,7

Sehr ruhig am Steg, es passen knapp 3 Boote von 10 m Länge hintereinander. Am weiteren Steg sehr flach. Sehr sauberes Wasser, viele Quallen, sollen aber ungefährlich sein. Nach dem Frühstück kleine Wanderung, Weg sehr sandig, daher zurück am Strand entlang. Wiese nass, aber begehbar. An der Wasserlinie zahlreiche Muschel- und Austernreste. Ein paar aufgesammelt. Von hier ist es nicht mehr weit zum Archipel (3 kleine Inseln), dort aber sehr voll, weiter nach Ossehoek, erst einmal rund, dann doch in den Hafen. Einige Familien mit Kindern , viele, auch große Segler. Später leert es sich und es wird ruhig.

Tag12: Montag, der 04.09.2023 Ossehoek – Noorderschans
5,9 / 26,2 / 295,6

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
09:20 h ab Ossehoek 2103,7
11:30 h vor Schleuse Grevelingen 2105,8
12:00 h Schleuse passiert  
13:00 h Krammersluis, glatter Gang, HINWEIS: Sehr langsames Schleusen, da kein Wasseraustausch, MOTOR AUS  
14:30 h vor Schleuse Volkerak 2108,5
14:45 h Schleuse passiert, H ca. 1m  
15:35 h Hafen Noorderschans 2109,6

Morgens Duschen an Bord, der Boiler hält die Temperatur über Nacht, so dass angenehm warmes Wasser da ist. Da die Schleusenzeiten schlecht zu schätzen sind, gehen wir nach dem Duschen. Nach der Schleuse Volkerak können wir frei entscheiden. Der nächste Hafen nach Willemstad ist für uns Noorderschans, genug für heute. Vom Meldsteiger verholen wir noch zum Parallelsteg und liegen dann ganz gut. Restaurant geschlossen, Abendessen an Bord, Sandbank, Folge 8. Zum Sonnenuntergang noch Frischwasser gebunkert.

Tag 13: Dienstag, der 05.09.2023 Noorderschans – Dordrecht
2,5 / 28,7 / 298,1

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
11:40 h ab Steg Noorderschans 2109,6
12:20 h YH Skijensas Bb querab  
12:30 h Eindrehen Dordsche Kil, 5 kn  
13:00 h Nothafen Bb, km 984, Strom +1,5 kn, 110 upm, 6,7 kn  
13:05 h Tonne D2a, VHF 4, Sector Heerjaardsdam  
13:15 h Oude Maas  
13:15 h vor den Brücken VHF 79  
14:00 h Schiff fest Maartensgat, direkt vor der Kirche, enge Box, müssen über Bug aussteigen 2112,1

Freundlicher Hafenmeister bedient extra für uns die Drehbrücke (Handarbeit) und nimmt die Leinen an. Es gibt eine portable 3-stufige Leiter, da wir über den Bug aussteigen müssen. Unsere Badeleiter bricht beim Versuch diese zu benutzen. Ein guter Grund sie mit Qualität zu ersetzen. N zu Fuß zum Albert Heijn, kaltes Bier, Salat und Tomaten. Sehr heiß, aber nicht schwül. Abendessen an Bord, dabei: Sandbank. Es ist so mild, dass wir noch lange draußen sitzen. Die Glocken der Kirche schlagen die Stunde mit Melodien. Ab 22:00 h nur Stundenschlag. Im Hafen Tide bis 1 m, Achterleinen auf Ringen, die beim Auf- und Ab (Schwell) Geräusche machen. Alles aber erträglich. Strom: Alle 12 h Knopf drücken.

Tag 14: Mittwoch, der 06.09.2023 HAFENTAG
Weiterhin sommerliche Hitze >30° C. Wir können an einen Fingersteg verholen, so dass das Ein- und Aussteigen wesentlich leichter ist. Der alte Dorfkern von Dordrecht ist sehr schön, wir verlängern um einen weiteren Tag. R zum Stadtbummel nach dem Fühstück, N chillt noch etwas. Gegen 14:00 h ein Getränk direkt am Parallelhafen. N dann auch zum Stadtbummel, viele Fotos, da schönes Licht. Abends zum Griechen, anschließend Orgelkonzert in De Grote Kerk, Kam-Orgel. Zur Kirche: Romanischer Vorgängerbau, ältester Teil Marienchor 1285, Stil: Brabanter Gotik, 1470 Fertigstellung, Turm aus statischen Gründen unvollendet, ab 1572 protestantisch. Orgel von 1859 (Kam), 51 Register, 3 Manuale und Pedal, Tastaturen mechanisch. Konzert vielfältig, die Organistin stellt die Werke eingangs vor, Schalllaufzeiten, trotz der Länge, erträglich.

Tag 15: Donnerstag, 07.09.2023 HAFENTAG
0/8, leichter Dunst, heiß. Es ist so heiß, dass wir die Planungen: Kinderdijk met de Waterbus (N), Museum van Gijn (R) aufgeben. Vor der Mittagshitze zum Albert Hijn, Mahlzeiten für 2 Tage, Ergänzung: kaltes (!) Bier. R später zum Museumcafe, N Kirchturm Grote Kerk, 275 Stufen, fantastische Aussicht auf Rotterdam, Erasmus Brug, Biesbosch, Kraaftcentrale. Zahlreiche Fotos, ich sehe unser Schiff im Hafen aus großer Höhe, da braucht es keine Drohne. Die kaputte Badeleiter können wir zum Müll geben (Hafenmeister), hier noch einmal gelobt: Alle sehr (!) freundlich. Nach dem Abendessen (Salat) zur geselligen Runde der Mitglieder des  WSV mit Schnaps und Gitarre. Wir singen ein paar Lieder. Auch die Runde der der WSV Mitglieder stimmt einige Lieder an. Da hätten wir wohl ein paar Shanties einüben sollen. Letzte Folge: Sandbank, bis 23:00 h noch an Deck.

 

 

 

 

 

 

 

Tag 16: Freitag, der 08.09.2023 Dordrecht – Rotterdam
2,9 / 31,6 / 301,0

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
09:40 h ab Steg WSV Maartensgat 2112,1
10:05 h VHF 79  
10:10 h km 980,5, Gemeentehaven  
10:18 h Stb WSV + WV Ablasserdam  
10:30 h km 983,3 Bb WSV St. Joris  
10:43 h Eindrehen Lek, km 989  
10:50 h Kinderdijk passiert, U-törn Ri Rotterdam  
11:03 h Verlassen Lek –> Noord  
11:15 h km 991  
11:35 h Bb querab YH Ijsselmonde  
12:30 h Schiff fest Erfgoedhaven, HINWEIS: 2 BB Brücken anmelden auf VHF 20 2115,0

Kleiner Passantenhafen mitten in „Het Vaarende Erfgoed“, erstaunlicherweise völlig leer, nur ein Hausboot kann besichtigt werden. Immer noch sehr heiß, die Abwärme des Motors tut ein übriges, unter Deck unertragbar, chillen auf der Fly. N kurzer Bummel, zufällig Eröffnung des Monumentendags für das Schiffsmuseum. Zum Monumentendag: Alle interessanten Lokationen natürlich ausgebucht. Die Lokale direkt am Wasser (Nähe Kubushäuser) alle voll, zweite Reihe: leer. Abendessen an Bord. Sundowner mit Blick auf Skyline und „Het Witte Huis“. Wiki weiß: 10 geschossiges Hochhaus (1898), Stil: Eklektizismus (Jugenstil). Ursprünglich Bürogebäude. Am 1. Obergeschoss 4 Stauen: Arbeit, Forschritt, Landwirtschaft, Industrie. WK II, Westfeldzug, 1940 bombadiert und beschädigt, aber erhalten. Seit 1986 Rijksmonument.

Tag 17: Samstag, der 09.09.2023 HAFENTAG
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg um interessante Orte des Open Monumentendags zu besuchen. Stichting Erfgoedhaven ist nur 200 m entfernt, der Shanty-Chor empfängt uns mit einem Vortrag, ein Getränk macht die Hitze erträglicher, kleiner Rommelmarkt. Später wird ein  Hobel und eine Karte erstanden. Weiter geht es zum Museum des niederländischen Marinecorps, denn hier gibt es die Tickets für den Besuch des Daches „Het Witte Huis“, wir können uns für 14:30 h einbuchen, also besuchen wir das Museum (kostenlos), beklemmende Kriegsverherrlichung mit Heldensaal, da hatten die mit dem Totenkopf auf der schwarzen Uniform den gleichen Ansatz. 14:30 h aufs Dach, Rotterdam liegt uns zu Füßen, einmalig. Zurück zum EHR, noch ein Getränk und ein bisschen umsehen. Zurück zum Schiff, die Hitze fordert ihren Tribut, R noch mal zum Essen in die Stadt.

Tag 18: Sonntag, der 10.09.2023 HAFENTAG
Es tritt eine gewisse „Monumentensättigung“ ein, daher wenden wir uns den interessanten Verkehrsmitteln von Rotterdam zu. Für 14:30 h sind wir beim Splashbus eingebucht. Unsere Vorbereitung zur Anreise ist etwas mangelhaft, aber mit niederländischer Nachhilfe lernen wir, dass die Türen der U-Bahn mit der normalen EC-Karte bedienbar sind, keine Tickets, es wird direkt abgebucht. Am Splashbus sind wir etwas spät, dafür ist die Rundfahrt (1 h) umso beeindruckender. Erst ganz normale Straße, dann über eine Rampe ins Wasser, Staustrahlantrieb. Vom Bus zum Wassertaxi, aber erst App laden, buchen und schon geht es mit ca. 50 km/h übers Wasser Ri. Hafen. Auf dem Rückweg noch einen Cocktail, aber Lokal zu voll, zu laut. In der Markhalle R Kibbeling, N Fritten to go. Abendessen an Bord. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass man selbst im Sitzen schwitzt. Erst spät in der Nacht ist es unter Deck auszuhalten.

Tag 19: Montag, der 11.09.2023 HAFENTAG
Der Wetterbericht kündigt Regen und Wetteränderung an, es gilt daher das offene Wetter zu nutzen. Die Nostalgiestraßenbahn fährt nur am WE und Do, Museen geschlossen, daher die persönliche Hafenrundfahrt mit dem Dinghi (N), R Stadtbummel. Bisschen aufwändig, aber die Rundfahrt entschädigt mit Eindrücken der Wasserseite des Maritiem Museums. Der Tank des Außenborders reicht wohl für 2 h. Zurück am Liegeplatz wird das Dinghi gereinigt und getrocknet, es stand doch wieder Wasser im Boot, trotz Plane. R kauft noch was zum Abendessen, denn der Hotspot Erfgoedhaven verspricht keine gute Küche. Hier muss sich niemand anstrengen. Netflix zum Tagesausklang. Wegpacken der „Sommerausrüstung“ genau vor dem Regen.

Tag 20: Dienstag, der 12.09.2023 Rotterdam – Gouda
2,8 / 34,4 / 303,8

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
12:15 h ab Erfgoedhaven 2115,0
12:45 h 1. Brücke passiert  
12:55 h Boerengattbrug passiert, Meldung Sector Nieuwe Maas VHF 81  
13:20 h Eindrehen Hollandse Ijssel 2116,0
13:40 h YH De Schelvemaar Sb (sehr klein)  
14:50 h Gouderaksebrug passiert, H 5m  
15:15 h Schiff fest Gouda 2117,8

Vor dem Ablegen N ins Maritiem Museum (Innenbereich), verschiedene Themen, Schwerpunkte: Öl, Stadt Rotterdam: Aufhänger Metroline in die Stadtteile, Geschichte des Hafens. Auch der Außenbereich wäre sicher interessant gewesen. Zurück zum Schiff und Frühstück, dann Ablegen. Kommunikation mit der Brückenbedienung im Funk unbeantwortet, VHF 20 antwortet nicht, schließlich Telefon, aber doch deutliche Wartezeit. Meldung Nieuwe Maas nicht VHF 63 sondern 81. Mit auflaufend Wasser geht es mit 1.100 upm und doch 6 kn Richtung Gouda. Am Steg Gouda letzten Liegeplatz bekommen. Dieser liegt zur Vermeidung der Brücken etwas außerhalb, aber kaum 500 m. Abends N noch kleiner Rundgang durch die Altstadt.

Tag 21: Mittwoch, der 13.09.2023 HAFENTAG
Nach dem Frühstück zum Markt in die Altstadt (Markplatz). Hier bemerkenswert das Radhuis (freistehend) und die Waage. Bis Ende August findet hier der „touristische“ Käsemarkt statt. Im Gebäude der Waage VVV und Käsemuseum. Wir nehmen einen Kaffee am Markt, dann zur Rabatbrücke, Nähe Best Western Hotel. Hier zentral Brücken- und Schleusenbedienung, also der Hafenmeister rückt dann jeweils aus. Hier sind auch die Liegegebühren zu bezahlen. Von unserem Liegeplatz wäre es auch möglich gewesen durch die Mallegatsluis in den Altstadtkern einzufahren. Sanitär wäre ebenfalls an der Rabatbrücke. R bleibt in der Stadt. N zurück zum Schiff, übrigens hat es sich deutlich abgekühlt. Abends zum Essen erneut ins Städtchen, Restaurant „Anleger“ fein, aber voll. Wir finden Nähe Markt ein anderes, ganz ordentlich, Lasagne etwas zu „schwarz“. Zurück zum Schiff, Morgen soll es zeitig zurückgehen.

Tag 22: Donnerstag, der 14.09.2023 Gouda – Wageningen – Wijk bij Duurstede
7,8 / 42,2 / 311,6

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
08:15 h ab Steg Gouda 2117,8
09:50 h Sperrwerk Hollandse Ijssel, 6 kn, ablaufend Wasser  
10:00 h Eindrehen Lek, zu Berg, VHF 81  
10:05 h 1.600 upm, Kompensation 2kn Strom gegenan  
10:35 h Noord Stb querab, Stillwasser?  
12:05 h wieder 6 kn, 1.600 upm, Schoonhaven passiert  
13:20 h Lexmond, Stb querab, km 956,5  
13:36 h YH De Peiler  
13:50 h Schleuse Merwede Kanal Bb querab, +3′ Schleuse Lekkanal km 45  
14:30 h Schleuse Hagestein passiert, Liegemöglichkeit hinter Schleuse Bb  
15:00 h km 940 Eisenbahnbrücke, YH Als (?) querab, laufen 7 kn  
15:45 h km 930 VHF 60  
16:00 h Schiff fest Wijk bij Duurstede (1.Hafen) 2125,6

Fast leerer Hafen, freundliche Aufnahme, wenige 100 m zum Ortskern, Wahrzeichen Mühle steht an der Kade, Straße wird darunter durchgeführt, war wohl früher für Fuhrwerke gedacht. R in den Ort, N später. Wir treffen uns im Ort und beschließen das Abendessen mit den Klassikern zu gestalten: Frikandel, Krokette, Friets, Bier. Außer dem Bier alles aus der Friteuse, aber der Friteusenbäcker erfährt ordentlichen Zuspruch, Schlange. Übrigens: hier in der Nähe guter Frischfischladen. Chillen an Bord, war doch eine lange Fahrt.

Tag 23: Freitag, der 15.09.2023 Wijk bij Duurstede – Bijland (Ankern)
6,6 / 48,8 / 318,2 [N 51° 52,0112′ E 006° 04,9402]

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
09:30 h ab Steg Wijk 2125,6
10:00 h vor Schleuse Amerongen 2126,2
10:30 h Schleuse passiert  
12:00 h Wageningen, Eindrehen zum Tanken, 350 l / 700 € / 1,99 €/l  
12:35 h ab Wageningen  
14:00 h Schleuse Driel passiert  
14:40 h Arnhem passiert, 1.600 upm, 6 kn  
15:40 h Sector Millingen VHF 5  
16:00 h Meldung: Op de Waal  
16:30 h vor Anker Bijland, N 51° 52,0112 E 006° 04,9402 2132,2

Zum Abschluss noch mal ein ruhiger Nachmittag und Abend vor Anker. Gegen 22:30 h Sternfotos, auch wenn immer noch dunkle Wolken durchziehen. Auch das Schwojen des Schiffes erzeugt Unschärfe bei den Fotos.

Tag 24: Samstag, der 16.09.2023 Bijland – Emmerich am Rhein
1,8 / 50,0 / 320,0

Uhrzeit Logbuch Motorstunden
11:20 h Anker auf Bijland 2132,2
12:20 h km 857,5 VHF 10, Gastlandflagge streichen  
13:00 h am Steg Emmerich 2134,0

Später dann im Garten:

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