Mo, 16-09-2019


Der Wecker steht auf 07:00 h, duschen, nur Kaffee, anhängen und abfahren. Zurück geht es durch den Felbertauerntunnel, wesentlich weniger Verkehr aber auch etliche Steilstücke auf und ab.

Hinter dem Tunnel zeigen sich im Rückspiegel bei 11%-Gefälle qualmende Bremsen am Anhänger, offenbar drückt das Gewicht so stark, dass die Auflaufbremse nicht mehr gelöst wurde. Glücklicherweise findet sich 300 m weiter, jedoch auf der anderen Seite der Straße ein kleiner Rastplatz, den wir sofort ansteuern.

Wir kühlen sämtliche Bremsen mit Wasser und testen anschließend die Auflaufbremse. Wir stellen keinen Schaden fest, Glück gehabt.

Bei weiteren Bergabfahrten versuche ich nun stets die Auflaufbremse aktiv zu entlasten durch einen  kurzen Gasstoß. Die Rückmekldung vom Hänger ist deutlich, die Überhitzung der Bremsen tritt nicht wieder auf.

Bis München gehr es eigentlich gut, auch wenn der Verkehr wieder dichter wird. Aber dann stehen wir auf einmal vor dem Dreieck München Ost. Dem Verkehrsfunk ist zu entnehmen: Vollsperrung, ein LKW mit Kunstharz hat im Unfall Fässer verloren, die Sperrung wird mehrere Stunden, wenn nicht sogar den ganzen Tag dauern.

In einer Lücke können wir die letzte Möglickeit nutzen und die Autobahn verlassen. Das bringt aber nur sehr bedingten Fortschritt. Die Auskennern stehen auf allen Umgehungsstrecken, also erstmal Pause und dann noch weiträumigeres Umfahren.

Schließlich erreichen wir die A94 und es geht wieder voran, gleichwohl hat die Aktion 3h Zeit gekostet.

Wir bleiben bei unserem Ziel: Nähe Tübingen, auch wenn jetzt schon klar wird, dass wir erst Spätabends ankommen werden. Wenige Minuten vor Schrankenschluss fahren wir noch auf den Campingplatz in Sonnenbühl, das WoMo steht eben, nur noch den Strom anschließen und dann reicht es für heute aber auch.

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