Mittwoch 07.01.2026 bis Montag 12.01.2026

Mittwoch, der 07.01.2026

Abfahrt um 06:30 h, geplant war etwas früher, da das Wetter Schnee, Eis und Kälte für den Tag voraussagte. Wir wollten vor der Front nach Süden. Hat auch gut funktioniert, delay erklärt sich durch Suche im Haus, da jetzt am 12.01.2926 in der Rückschau geschrieben wird und wir nicht mehr erinnern, wie der Zeitverlust zustande kam.

Bilder: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/175

Die Fahrt auf unserer „Hausstrecke“ Niederlande bis Venlo, dann A 61 war unspektakulär und sogar bei Sonnenschein. Frühstück Nähe Mönchengladbach Autohof, Stop-Over hinter Freiburg, Baumarkt: Scheibenwaschflüssigkeit erworben und getankt, Kaffeepause. 17:17 h erreichen wir Hauptzollamt Lörrach, Schweitzer Schwerlastticket nur online erwerbbar, was auch durch den Zoll bestätigt wurde. Es ist unproblematisch mit Handy erledigbar, aber es gibt nur eine Online-Quittung, mit gewissen Zweifeln fahren wir schon in der Dunkelheit noch aus Basel heraus. Der erste Anlauf zum Stellplatz geht fehl. Obwohl anstrengend, bessern wir nach und erreichen Badi Reiden, eigentlich ein Schwimmbad aber mit angeschlossenem Stellplatz.

Es gibt freundliche Unterstützung bei der Stromversorgung, da wir keinen passenden Adapter für die Schweiz haben. Bemerkenswert die junge Fachrkraft sorgt für den passen Übergang, barfuß und Badelatschen und das ausdauernd im Schnee, der Schneefall, der jetzt schon eingesetzt hat, ist stark, mal sehen, wie die Fahrt morgen sein wird.

Donnerstag, der 08.01.2026

Nach der großzügigen, heißen Dusche im Schwimmbad, man hätte auch Frühstücken können, geht es um 10:57 h weiter. Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Gotthard-Tunnel, starker Schneefall, wir bleiben hinter den Lkw’s, es geht mit etwa 50 km/h voran.

Der Gotthard-Tunnel ist etwa 18 km lang, hinter dem Tunnel noch mal Pause. Zur Weiterfahrt hat es aufgeklart und es geht bei besseren Bedingungen weiter. Gegen 17:00 h erreichen wir Milano, rustikaler Stellplatz aber stadtnah. Zu Fuß zum Abendessen, Pasta bei den Locals. Es ist draußen noch kalt, aber es gibt Strom, so können wir elektrisch heizen.

Freitag, der 09.01.2028

Die Dusche wird nach Sekunden kalt, Renates Dusche fast vollständig kalt, unerfreulich. Gegen 11:30 h unterwegs, aber erst zum Baumarkt, Besen und Steckeradapter erworben. Das Wetter hat sich wesentlich gebessert, geradezu warm. Der erste Stellplatz (Weingut) ist geschlossen. Eine Pause auf einem Parkplatz mit warmer Sonne regenerierrt. Wir erreichen Genua, tanken und suchen Parceggio Firpo. Auch das Navi (Google) kann keine Zufahrt finden, wir versuchen auf Gut Glück abzubiegen und es folgt das Einbahnstraßenabenteuer mit Spiegeleinklappen und Einweisen, um aus den eigentlich zu schmalen Straßen wieder heraus zu finden.

 

Wir bezahlen die mutige Entscheidung mit zwei Kratzern, jedoch bleiben wir ohne größeren Schaden.

 

Wären wir direkt zum Campingplatz Osservatore Cogoleto gefahren, hätten wir keine Kratzer abbekommen. Wir haben den ganzen Platz für uns, jedoch zieht nachts ein Sturmtief durch. Wenig Schlaf.

Samstag, der 10.01.2026

Am Platz gibt es Wasser und wir können Salz und Dreck vom Wohnmobil abwaschen, auch die Solarpaneele können mit Ausstieg aus der Dachluke gereinigt werden. Frischwasser bunkern, entsorgen und duschen. Aber auch hier ist die Dusche nur, aber immerhin, lauwarm. So können wir um 15:00 h starten. Angemerkt sei, Genua ist eine einzige Baustelle, aber es wird immer der Verkehr hindurch geführt. Wenn man bedenkt, Deutschland braucht 4 Jahre für die Hälfte einer Brücke, die Genueser konnten das in 6 Monaten unter rollendem Rad. Der Plan ist erneut Baumarkt, da das Ladegerät Staubsauger nicht auffindbar ist. Leroy Merlin in Genua ist groß aber extrem voll. Mit dem Ladegerät sind wir nicht erfolgreich, so fahren wir zum Fährhafen, eigentlich nur um die Anfahrt zu lernen, es gibt aber nur die Zufahrt, so dass wir bereits gezwungen sind einzuchecken. Man kann aber das Gelände mit Ausweis und Papieren verlassen, so dass wir einkaufen können.

Zum Abendesssen geht es zum nahen Italiener in chinesisch oder thailändischer Hand. Wir werden satt, aber es ist nicht herausragend. Mittlerweile sind auch weitere Wohnmobile eingetroffen, hinter uns stehen Michael und Birgit aus Voerde, die Wartezeit bis zum Boarding verbringen im Wohnmobil bei uns. Gegen 21:00 h legt die Fähre, wohl von Palermo kommend, an, Boarding 23:45 h, vorher wird entladen und beladen mit LKW-Aufliegern. Um  01:00 h sind wir in der Kabine. Die Überfahrt startet mit deutlichem Wellengang.

Sonntag, der 11.01.2026

Wir haben ein Essensguthaben dazu gebucht und können mit einem Frühstück in den Tag starten, an den Wellengang haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Eigentlich ist die Überfahrt langweilig, immer wieder treffen wir Michael und Birgit, manchmal gehen wir mit deren Hunden zusammen über das Außendeck in der 10 Etage. Zur Fähre selber soll noch ein Beitrag erstellt werden. Gegen Abend zieht es sich aber wie Kaugummi, zumal wir kein Wireless gebucht haben, wir wollten mal bewusst verzichten.

Palermo wird mit einer Stunde Verspätung um 21:00 h erreicht. Um 21:49 können wir zum Wohnmobil, wir hatten uns günstig aufgestellt mit dem dritten Aufzug sind wir unten und dann geht es schnell, denn vor uns sind schon alle Fahrzeuge ausgefahren. Beim Ausfahren setzt die Hängerkupplung stark auf, als es vom Schiff auf die Straße geht. Es regnet, wir halten noch kurz, um die Technik in Betrieb zu nehmen und die Hängerkupplung auf Schaden anzusehen. Der Stellplatz ist um 22:02 h erreicht, können sogar noch einchecken, Strom, Dusche und Toilette sind vorhanden. Der Stellplatz ist bewacht. Wir stellen das WoMo noch auf die Auffahrkeile, dann geht es ins Bett.

Montag, der 12.01.2028

Wir haben beschlossen heute noch in Palermo zu bleiben, das Busticket für den ganzen Tag (3,50 €) gibt es an der Rezeption. Um 13:00 h sitzen wir im Bus und mit der sizilanisch-forcierten Fahrweise geht es zum Hauptbahnhof. Auch der Bus wird ständig rechts und links von Schwärmen von Rollerfahrern überholt. Akkurate und präzise Abstandsschätzungen auf den cm genau bringen den Rollerfahrer voran. Aber auch alle Autofahrer drängen voran, trotzdem lässt man einscheren, es git überhaupt keinen Streit, es geht nie um das Vorfahrtsrecht, nur Vorankommen zählt. Zu Fuß geht es zur Touristinformation. Zu bedenken ist, das eigentlich Mittagspause ist, so dass nur eine Info erreichbar ist. Wir erhalten Beratung, sogar auf Deutsch, zum Centro Storico von Palermo. Auf dem Weg zum Teatro Massimo (heute geschlossen aber Drehort Der Pate III) noch ein Eis, ein Kaffee und Tee.

Die Wahl war zu touristisch, nachher sehen wir in den Nebenstraßen bessere Angebote. Vom Teatro Massimo geht es auf Nebenstraßen, hier ohne aktive Bettelei, zum Palazzo Normanni. Uns reicht die Außenansicht, da wir  doch vom langen Laufen mittlerweile müde sind. An der Bushaltestelle bleibt es unklar, welche Linie wir zur Rückfahrt hätten nehmen müssen. Google weiß es, wir können es aber nicht umsetzen. So entscheiden wir uns ein Taxi zu nehmen und sind mit zahlreichen Fotos 16:30 h wieder zurück. Ausruhen und Abendessen und Formulierung der Anreise bis hierin.

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