Kampen 21./22./23.07.2022

War das Wetter gestern noch gut (0/8), haben wir jetzt (Anreisetag)  8/8 und gegen 12:00 h zieht ein Regenschauer durch.

Freitag, der 22.07.2022: Gegen 11:00 h in die Stadt, bummeln, sehr viele Interieurläden, gut dass wir nichts brauchen, viele Renaissance Fassaden. Manchmal Jugendstil, aber der untere Laden zerstört regelmäßig das schöne Erscheinungsbild.

An der Kade einige Großsegler mit Jugendgruppen – es ist Ferienzeit. Kaffeepause nähe Rathaus. Auffällig die Plastikkuh am Kirchturm.

Die Bilder: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/88

Sie wird während der Kampentage aufgezogen. Augenzwinkernd nehmen sich die Kampener selbst auf die Schippe <Schildbürger>. Man habe Ihnen eingeredet das Gras auf dem Kirchturm wäre besonders saftig. Daher hätten Sie tatsächlich eine lebende Kuh auf den Kirchturm gezogen. Weitere Anekdote: „De Stomme van Kampen“, ein taubstummer Maler, auf niederländisch: doofstom. Jetzt heisst ein Bierlokal in der Nähe der Kade und ehemaligen Kaserne so.

Samstag, der 23.07.2022: Wetter besser, gemütlicher Start in den Tag, zuerst wenige Meter zur „Koggen Werft“, betrieben von Ehrenamtlichen. Wir können dem Schmied zuschauen, ein Türbeschlaghaken wird geschmiedet.

Auch die Ausstellung zum Fund der Kogge bei der Kade ist interessant. Das Wrack stammt aus dem Jahr 1336. Es gibt die Vermutung, dass sie absichtlich versenkt wurde, um den IJsselstrom zulenken und die Hafeneinfahrt zu vereinfachen.

Der Wiederaufbau begann 1994, Fertigstellung 1998, alles freiwillige Helfer. Im Mittelalter war das in 4 Monaten erledigt – denken Sie jetzt auch an den BER?

2016 überquerte der Nachbau das erste Mal die Nordsee. international gibt es 4 weitere Koggen, z.B. in Bremen.

Es geht wieder in die Altstadt, leider können wir im Restaurant „De Bottermark“ nicht mehr reservieren, da mittags schon alle Plätze vergeben sind. Wir entscheiden uns für den Einkauf von „Hollandse Nieuwe“ vom Zaterdags-Markt, ebenso Brot. Die lange Schlange am Fischstand war schon überzeugend. Abends wird es dazu Fritten vom nahegelegenen „Frietzak“ geben.

Nachdem der Fisch im Kühlschrank am Schiff verstaut ist zurück zum Ikonenmuseum mit der aktuellen Ausstellung „Belden van Het Licht“ und für uns interessanter „Helmantel in Amerika – van koien naar kunst“, Henk Helmantel, geb. 1945 –> sieht sich in der Tradition der Maler des „Gouden Euuw“. Realismus, Anklang an Vermeer, Stilebenund auch Kirchen Interiörs

Müde vom Schauen und Laufen nehmen wir Platz auf „Het Ponton“, Kaffeemaschine kaputt, daher ein sehr frühes Bier (N) und ein Weißwein (R), es folgt ein kleiner Snack: frittierte Garnelen, Chili, Mayonaise. Abschluß bildet ein alkoholfreier Mango-Icetea-Cocktail.

Abendessen wie eingekauft: Fritten, Hering, Zwiebeln, Aal.

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