Niederlande – Deutschland – Dänemark und zurück

 850 sm, 85 Motorstunden, 37 Schiffstage, 22 Tage unterwegs

Eine Diashow findet sich unter: Muiderzand-Kiel und unter Kiel-Dänemark-Muiderzand .

StartAm Sonntag, den 24.07.2011 reisen wir bei schlechtem Wetter, zu viel Wind und Starkregen spät an und treffen gegen 18:00 h in Muiderzand ein. Den ganzen Tag hofften wir in Essen auf ein wenig Wetterbesserung, die Hoffnung wurde jedoch enttäuscht.
Wir, das sind Julian Vahnenbruck und Till Mittelstädt, Studenten aus Aachen und
Mitglieder der Studentenverbindung Carolingia zu Aachen , mein Sohn Axel Malischewski, ebenfalls Student in Aachen und Mitglied der Verbindung und ich, Norbert Malischewski, als Skipper.

Das Logbuch notiert:
Wind W 5, 1010 mbar 8/8, aber auch 20:30 kurzes Ansegeln, nur Groß, Anlegemanöver unter Motor. Natürlich erfolgte die Sicherheitseinweisung und wurde im Log dokumentiert.

Montag, 25.07.2011
Wecken um 07:00 h, deutliche Wetterbesserung, aber Schwachwind SW 2, also eiserne005 Genua und um 09:00 h los, Ziel Den Helder. Schon vor Enkhuizen zieht es sich zu (diesig), nach der Schleuse setzt Regen ein, das bringt Wind. Kaum zwei sm gesegelt und es platzt eine Rolle im Baum, die Reparatur war unproblematisch, aber natürlich nass, wegen des Regens. Hinter Den Oever frischt es auf, wir segeln 6 Wenden und erreichen Den Helder um 20:00 h, das passt für ein gutes Abendessen im Hafenrestaurant. 50 sm auf der Logge, aber nur 5 sm gesegelt.

Dienstag, 26.07.2011
006Die Tide gibt den Start vor, Ablegen 08:10 h, Wind N 4-5, 1011 mbar, 4/8, wir gehen mit ablaufend Wasser, aber bis zur Westhuk von Texel haben wir Wind gegen Strom, 11:00 h Wind NNW, querab Osthuk Texel, Kurs 22°. Auf N53° 11,314′ E004° 44,934′ Manöverübung: Beidrehen und Beiliegen, 19:00 h Abendessen, querab Ameland, 23:10 h passieren Wrack Amerskerk, überwiegend Motor.

Mittwoch, 27.07.2011
00:30 h passieren Ansteuerung Westerems, 03:40 h 100 sm, Meeresleuchten 8-)),023 Sternenklar, 09:20 h Tonne 1a Elbe-Jade-Weser-Approach, 10:11 h TG 19, Eindrehen Kurs Helgoland, G,Ge, 12:00 h Wende zum Aufkreuzen, 15:00 Schiff fest, insgesamt 158 sm, 31 h, deswegen am Donnerstag –> Hafentag, tanken, Insel

Freitag, 29.07.2011
Kurz nach 04:00 h auf und um Punkt 05:00 h aus dem Hafen, Wind zuerst schwach, aber dann deutlich auffrischend bei einigem Wellengang, NW 4, 1020 mbar, 6/8, diesig, das Schiff rollt raumschots, viel Aussteuerarbeit ist nötig.

Um 07:48 h erkennen wir ca. 2 sm voraus rote Signalraketen, wir laufen sofort an, vor uns sind bereits zwei weitere Schiffe bei einer havarierten Jolle (Godewind, Cuxhaven, Ruderverlust) eingetroffen. Polnische und niederländische Nationale bei den Helfern, keine Hörbereitschaft auf 16, auch auf dem unter niederländischer Flagge laufendem Schiff ist eine polnische Besatzung an Bord, wir etablieren eine Funkkommunikation auf 09, Arbeitssprache Englisch, auf 16 erreichen wir die Herman Helms, Cuxhaven, die sofort ausläuft. Die Godewind wird vom größten Schiff der Aquarella bei schwierigen Bedingungen in den Schlepp genommen, nur so kann ein Abtreiben zu den nahen Sänden verhindert werden. Die Hermann Helms trifft schnell ein und nimmt den Havaristen auf den Haken. Wir setzen die Fahrt fort.

Durch die Hilfeleistung ist es natürlich fragwürdig geworden, ob die Tide noch ausreicht um Brunsbüttel zu erreichen und in den NOK einzulaufen. Wir setzen den Motor zu und versuchen es. Mit auflaufend Wasser machen wir in der Spitze 9 kn SOG. Wir erreichen die Schleuse Brunsbüttel bevor die Tide kentert, 13:21 h glatter Gang. Entspannt nutzen wir die Tagfahrzeit im NOK aus und erreichen Rendsburg um 21:00 h, 82 sm, Absacker im Riverside, 00:00 h Steigerlied.

Samstag, 30.07.2011
039Wind NW 2,1014 mbar, 4/8, Dunst, erst um 13:15 h los, es eilt nicht, weiter im NOK Richtung Kiel. Unterwegs Missweisung der Tankanzeige repariert, das Wetter meint es gut: Sonne, 18:00 h Schleuse Kiel Holtenau passiert, unter Segeln zum KYC (Sporthafen Düsternbrook), abends in die Stadt.

 

Sonntag, 31.07.2011 –> Hafentag

Montag, 01.08.2011
Wind NO 2, 1021 mbar, 1/8, warm, 15:30 h Vergnügungsfahrt, die Gorch Fock liegt im Marine Hafen, Schlauchboottest, am späten Nachmittag kommt Franz Kaminski, auch ein Carolinge, mit ihm eine weitere Runde Vergnügungssegeln, ausgezeichnetes Abendessen im Kieler Yachtclub, noch lange in der Plicht gesessen.

Dienstag, 04.08.2011
Wind SO 2, 1023 mbar, 0/8, Dunst, legen uns mittags gegenüber vom KYC vor Anker, Beibootfahren und Schwimmen, gegen 16:30 h Spi-Segeln, 19:30 h Schiff fest.

084Mittwoch, 03.08.2011 –> Hafentag

Donnerstag, 04.08.2011
Packen und Klar Schiff, Leihwagen abholen und Heimreise, Crewwechsel.

Samstag, 06.08.2011
Renate und ich (Norbert) reisen zum Sommerurlaub an, anstrengende Anreise (8 h Essen – Kiel), Rückgabe Leihwagen, Abendessen an der Kiellinie.

Sonntag, 07.08.2011
IMG_1056Frühstück im Kieler Yachtclub, leider muss man sagen: Das war schon mal besser. Bei Sonne und einiger Bewölkung geht es Richtung Kiel Lighthouse, Wind W 4, 1003 mbar, 4/8, noch vor Kiel Lighthouse treffen wir die einlaufende Fregatte Mecklenburg-Vorpommern, wir sind neugierig und passieren das Heck dicht, soeben können wir noch unsere Flagge dippen, bevor die Meck-Pomm uns – mit richtigem Flaggengruß 8-)) – grüßt, wär ja komisch gewesen: 140 m grüßt 10 m Kahn zuerst?

Laufen deutlich eingerefft Kurs NNW, Wind jetzt 6, Böen 7, Welle bis 2 m, einige Ruderarbeit die durch einsetzende Regenschauer nicht gerade erleichtert wird. Manch Regenschauer zieht aber auch vorbei, Petrus hat ein Einsehen. 16:34 h Leuchtturm Schleimünde querab, in der Schlei setzt Strom mit ca. 1,5 kn gegenan, 17:40 h Schiff fest in Kappeln, 30 sm. Abends in die Landarztkneipe, mäßiges Essen, weitere Planungen sind wetterabhängig.

Montag, 08.08.2011
CIMG6564Wind SSW 2, 1002 mbar, 8/8, häufige, starke Regenschauer, Nach unruhiger Nacht melden wir uns telefonisch bei einem ehemaligen Arbeitskollegen, den es mit Familie hierhin gezogen hat, wir haben die beiden fast 20 Jahre nicht mehr gesehen, naja Essen – Schleswig ist ja auch ein Stück weg. Auch Stefan und Ute segeln und liegen im Schlei-Segel-Club Schleswig.

Dienstag, 09.08.2011
Es ist klar, dass ein Hafentag folgen muss. Spaziergang zum Schleswiger Dom, bedeutender Altar von Hans Brüggemann, 1512-1521 aus Eichenholz gefertigt, zeigt Passionsgeschichte, ab 1666 in St. Petri, Bläserkonzert um 12:00 h im Dom, sehr schöne Akustik.

Zu Fuss, begleitet von Regenschauern, zum Schloss Gottorf, erste Erwähnung 1161, wohl CIMG6580aber noch ältere Geschichte (Haithabu, Danewerk), Kaffee, Barockgarten (erster Barockgarten nördlich der Alpen, Führung zum begehbaren Gottorfer Globus, Durchmesser 3 m, 1664 fertiggestellt, zeigt außen die Welt, innen (Platz für 10 Personen) den Sternenhimmel und wurde durch Wasserkraft gedreht. Heute natürlich elektrisch und es ist ein Nachbau. Abends bei Stefan und Ute, schon erstaunlich, dass man auch nach 20 Jahren das Gespräch wieder aufnehmen kann, als wäre nichts gewesen 8-).

Mittwoch, 10.08.2011
Wind SW 3, Böen 6, 1020 mbar, 4/8, Schauer, bei böigem Wind, raumschots von Schleswig mit Genua, Ziel Schleimünde, beide Brücken öffnen h-15 min, also Wartezeiten, Wind in der Spitze 40 kn, nasses Segeln, in Schleimünde Dauerregen 8-(. Da hilft auch Currywurst/Pommes in der Giftbude nicht wirklich.

Donnerstag, 11.08.2011
IMG_1083Wegen des anhaltend schlechten Wetters –> Hafentag, die Temperatur sinkt, das ganze Schiff geht durch den Taupunkt, alles nass. Nun, da alles nass ist, macht die zusätzliche Undichtigkeit an der Verschraubung des Travellers steuerbord auch nicht mehr soviel, gleichwohl ist die Reparatur im Regen unangenehm und durchaus eine Herausforderung, aber sie gelingt. Abends darf es dann auch mal DVBT sein.

Freitag, den 12.08.2011
Wind NO 5, Böen 7, 1009 mbar, 8/8, Schauer, 11:30 h los, haben die angekündigte Winddrehung abgewartet und gehen aus der Schlei in die Ostsee, sofort hohe Welle, Schiff läuft keine Höhe, zwei Schläge ohne Raumgewinn, dann trotz hoher Welle und hohen Windgeschwindigkeiten mehr Segelfläche, wir können den gewünschten Kurs halten, ab 13:00 h können wir abfallen und laufen bei halbem Wind und besser werdenden Bedingungen Kurs 340°, 16:00 h Lighthouse Kalkgrund querab, 16:45 h Ansteuerung Sonderborg, 17:10 h Schiff fest, frühes Abendessen an Bord, es war anstrengend heute.

Samstag, 13.08.2011 –> Hafentag
CIMG6651Fahrradreparatur, neue Kette, in der Stadt funktionieren die Ladenschlusszeiten, können gerade noch einkaufen und transportieren die erworbenen Lebensmittel erst mal wieder zum Schiff, nochmal in die Stadt, aber sie ist ziemlich ausgestorben, auch die Kneipen und Restaurants erscheinen uns wenig einladend.

Sonntag, 14.08.2011 –> Hafentag
Wie vom Wetterbericht angekündigt setzt langanhaltender Regen ein, zwangsläufig vertrödeln wir den Tag, Highlight des Tages: Tanken, 35 l Diesel, erst gegen 23:00 h lässt der Regen nach.

Montag, 15.08.2011
Wind W 5, Böen 6, 1012 mbar, 2/8, beim Frühstück noch dichte Bewölkung, dann aber aufklarend, beim Ablegen fällt der Bootshaken ins Wasser und kann nur tauchend wieder heraufgeholt werden, dank Neoprenanzug. Mit frischem Wind geht es raumschots und platt vor dem Laken Richtung Aeroe. 13:25 h Kalkgrund wieder querab, später muss CIMG6657angeluvt werden und auch Reffen ist wieder angesagt, 16:20 h Nordhuk Aeroe, mit der tiefer stehenden Sonne zeigt sich die Insel in warmen Farben, schon fast Postkartenkitsch, 17:20 h Soeby, Schiff fest. Soeby bietet nicht unbedingt viel, der Hafenmeister ist aber ein Original, im Dorf kein Restaurant, also wird es der Imbiss am Hafen.

Dienstag, 16.08.2011
Wind SW 2, Böen 3, 1019 mbar, 2/8, Dunst, endlich ruhiges, sonniges Wetter, auch wenn es sich nach dem Frühstück schon wieder zuzieht, sehr ruhige Überfahrt nach Aeroskoebing, Hafenmeister ist automatisiert, es funktioniert aber, malerischer Ort, Wireless und Internet in der Bücherei (kostenlos), abends Fisch aus der Räucherei an Bord. Es fühlt sich an wie richtiger Urlaub 8-)).

Mittwoch, 17.08.2011
Wind umlaufend, 1017 mbar, 0/8, bei Sonnenschein und umlaufendem Wind in die komplizierte Ansteuerung Marstal, mit GPS und Kartenplotter auf dem LapTop kein Problem, es empfiehlt sich, wegen der Felsen, genau zu steuern und nicht zu schnibbeln. Beim Anlegen geht ein Platzregen nieder, alles nass, aber das kennen wir ja schon. Dann wieder Sonne, sofort zum CIMG6677Schifffahrtsmuseum, sehenswert, aber auch gewöhnungsbedürftig. In der Nähe des Museums ist der Schoner Bonavista im Aufbau, hier kann man excellentes Handwerk sehen.

Die Seewasserpumpe bedarf der Zuwendung in Form eines neuen Wellendichtringes, den wir aus Vorsicht schon in Rendsburg erworben hatten. Ein wenig erscheint es uns so: Entweder es regnet und die Technik funktioniert oder es scheint die Sonne und man repariert.

Donnerstag, 18.08.2011
CIMG6719Wind S 2, Böen 3, 1019 mbar, 2/8, 08:30 h wir laufen von Marstal 150° hoch am Wind, Wind lässt nach, Höhe kann nicht gehalten werden, Wende zurück zur Kurslinie, dann Motor, 14:15 h Kiel Lighthouse querab, 17:30 h Schleuse Kiel, 17:45 h Kanalsperrung bis 18:10 h, so reicht es gerade noch bis Rendsburg, 21:00 h Schiff fest Rendsburg.

Freitag, 19.08.2011
Stadtbummel, einige Reisemitbringsel erworben, gutes Abendessen im Riverside.CIMG6728

Samstag, 20.08.2011
SW 2, 1023 mbar, 2/8, um 10:00 h, beim Eindrehen in den NOK wieder Sperrung, aber nur 30 min, 17:15 h Anruf Kiel Kanal 1, glatter Gang alte Schleuse Nord, erhebliche Probleme beim Starten des Motors, erreichen Cuxhaven mit dem letzten Licht, 2m vor dem Steg versagt der Motor, man muss wohl sagen Glück im Unglück, Schiff mit Leinen verholt

Sonntag, 21.08.2011 –> Fehlersuche

Montag, 22.08.2011
Um 07:30 h durch die Brücke zum Reparaturbetrieb, Anruf vorher auf 69 erwünscht, die Kompressionsmessung zeigt zwei defekte Zylinder, wir vergeben den Auftrag, zunächst Zylinderkopfden Kopf zur genauen Schadenfeststellung zu demontieren, wir buchen einen Leihwagen für zwei Tage und machen uns auf die Heimreise mit Station in Bremen. In der Tat bestätigt sich, entweder es regnet oder es ist was kaputt 8-((

Mittwoch,07.09.2011
Anreise mit eigenem Auto nach Cuxhaven zur Abnahme der Reparatur, es war der Zylinderkopf, ein neuer ist montiert, vor Ort Probefahrt, 1 h Vollgas, es gilt entweder es regnet … und in der Tat regnet es.

Freitag, 09.09.2011
Anreise mit Leihwagen nach Cuxhaven, verlegen des Schiffes zum SVC.

Samstag, 10.09.2011
Wind S 2, Böen 3, 1013 mbar, 8/8, nach reichhaltigem, aber etwas lärmigem Frühstück CIMG6845gehen wir 1,5 h vor Stillwasser um 11:30 h Richtung Helgoland, untwerwegs wenig Segeln, aber der Motor läuft wieder gut, 16:40 h Helgoland voraus in Sicht, 10 min bevor die Tankstelle schließt (18:00 h) nehmen wir noch 45 l Diesel, 18:15 h Schiff fest, die frühe Dunkelheit im Jahr macht sich bemerkbar und obendrein haben wir noch lange aufs Essen gewartet, so bleibt nur der Spaziergang auf dem Oberland in der Dunkelheit, das ist schade, weil Renate das erste Mal hier ist, nachts Regen und deutlich auffrischender Wind.

Sonntag, 11.09.2011
Wind SW 4, Böen 5-6, 1008 mbar, 2/8, diesig, 09:45 h Segelversuch, es lässt sich kein vernünftiger Kurs halten, daher Motor, 14:45 h 2a Weser-Jade, 15:00 h 1b, 18:30 h Dove CIMG6867Tief passiert, 20:15 h Schiff fest Norddeich, da es viel genau gegenan ging, anstrengende Überfahrt, Stütz unterwegs war auch nicht erfolgreich, zu ungünstige Kurse, Restaurant auf dem Deich bereits geschlossen.

Montag, 12.09.2011
Nach Entrichten der Hafengebühr für eine Woche Abreise, Zug 09:35 h Oberhausen.

Freitag, 16.09.2011
Bereits Donnerstag Anreise, Lennart bringt uns, Axel und mich, hin, Restaurant Meerblick, über dem Hafenmeisterbüro: Sie schliessen das Restaurant nach Bedarf, also keine verlässlichen Öffnungszeiten.

Wind umlaufend, 1022 mbar, 4/8, wegen der Tide müssen wir so früh als irgendmöglich los, wir gehen um 05:45 h, es ist immer noch dunkel, wir hätten uns an eine bereits verkehrende Fähre mit Vollgas anhängen sollen, dann hätten wir die ersten Tonnen nicht IMG_1204suchen müssen. So ging es zwar auch, aber zweimal mussten wir tatsächlich suchen. Bei brechender Dünung auf den Flachs, laufen wir sehr nah am Nordstrand Norderney ab zum Dove tief, 07:30 h Dove Tief, Schluchter wäre kürzer gewesen, erscheint aber bei den Verhältnissen nicht opportun, 09:10 h Juist N, 10:15 h Juister-Riff N, 11:45 h Ansteuerung Osterems, Strom läuft mit 2,3 kn entgegen, 13:10 h Riffgatt, 14:15 h Westerems, 16:15 h Anlaufen Fahrwasser Lauwersoog, die Zeit wird kanpp, Vollzeug und Hebel auf den Tisch, erreichen die Schleuse Robbengatt 18:50 h, 19:00 h wäre geschlossen gewesen. 19:10 h Schiff fest. Nach dem Abendessen -eher durchschnittlich- im Hafenrestaurant, fährt Axel noch nach Hause, Renate ist mit dem Auto angereist.

Samstag, 17.09.2011
Wind SW 3, Böen 4, 1010 mbar, 6/8, mit deutlicher Wetterverschlechterung, Barometer ist um 12 mbar gefallen, wir gehen um 09:30 h auf die Staande Mast Route, Dokkumer Eee, vor Dokkum Wartezeit, weil die Brücke erst um 13:00 h öffnet, Leeuwarden gesperrt wegen Natomanöver, erst um 18:00 h geht es weiter, 19:45 h Dragster Brug passiert, 20:30 h Schiff am Anleger Nähe Wergea.

Sonntag, 18.09.2011
Wind SW 4 Böen 6, 1004 mbar, 4/8, Schauer, zurück auf die Staande Mast Route, Brücken öffnen um 09:00 h, passieren erste Brücke 09:15 h, 10:40 h zurück auf dem IMG_1218Princess Magriet Kanal bei km 64, 12:30 h undefinied DSC-Call von 211 278 780, übrigens recht häufig in den Niederlanden, ohne dass der DSC Call zurückgenommen wird, können zwischenzeitlich segeln, 18:45 h Houtrib Sluis glatter Gang, beschließen bis Muiderzand durchzugehen, 22:00 h Tonne 15 (ISO 6s), die Ansteuerung des Hafens muss ein wenig vorsichtiger angegangen werden, es empfiehlt sich die beleuchtete Tonne vor der Hollandse Brug anzusteuern, 22:40 h Schiff fest.

Montag, 19.09.2011
Frühstück, packen, klar Schiff, Lennart holt uns ab. Das waren 850 sm, 85 Motorstunden, 37 Schiffstage, 22 Tage unterwegs. Fazit: Trotz des Wetters und der Motorreparatur ein lohnendes Erlebnis.

 

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