Mittwoch, der 21.01.2026 Taormina

Taormina 2
Mittwoch, der 21.01.2026

Der Sturm hat am Morgen zwar nicht völlig nachgelassen, aber ist wesentlich weniger stark. Der Regen hat aufgehört. Erstmal duschen und Frühstück. Mit Capitano Nino haben wir verabredet, dass er uns für kleines Geld mit seinem Auto nach Taormina bringen wird. N geht zum Strand, hier schon viel Schwemmgut, N weiter die Straße entlang, die mittlerweile kurz vor dem Campingplatz gesperrt ist. Nach 200 m am Meer zeigt sich auch warum. Die Straße ist auf etwa 100 m Länge in der Nacht weggebrochen, sämtliche Versorgungsleitungen sind herausgerissen. Reparaturtrupps sind schon vor Ort, der Nähe Campingplatz mündende Fluss führt immer noch extrem viel Wasser. Da standen wir in der Nacht aber sehr günstig, von der Sicherheit her. So erklärt sich auch, warum nachts der Strom mal für ein paar Stunden weg war.

Bilder: https://wordpress.hol-den-ball.de/piwigo/index.php?/category/175

Nino macht Mittag, das gibt uns Zeit noch nach Sant’Alessio di Sicula zu gehen, auch hier hat der Sturm und die Wellen erhebliche Schäden angerichtet. Ganze Einfriedungsmauern sind umgeworfen, in vielen Häusern steht das Erdgeschoss unter Wasser, Locals bergen Habseligkeiten, aber es ist wohl viel Schaden entstanden. Auch hier ist die Promenade am Meer eingebrochen, schwere Gullideckel liegen in Vorgärten und auf der Straße, Stücke der Teerdecke der Straße bis 1X2 m liegen herum. Auf dem Rückweg Einkauf.

Wie abgesprochen bringt uns Nino nach Taormina, dazu geht es auf den Berg, der Weg zum Theatro Antico ist nicht weit, wir buchen uns ein und nehmen auch den deutschen Audioguide.

Das Bauwerk und die Aussicht in alle Richtungen bestätigt, hier ist Europas meist fotografierte Postkartenansicht. leider liegt der Ätna in Wolken, trotzdem schon ein beeindruckendes Erlebnis.

Zwischenzeitlich hatten wir noch Kontakt mit einem Tourguide mit Fahrzeug zum Besuch des Ätna. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Bedingungen (Schnee) derzeit so schlecht sind, dass ein Besuch nicht möglich ist.

 

Auf dem Rückweg kehren wir noch ein, R braucht Gelato, der Kaffee wärmt.  Dann zur Bushaltestelle, um zu lernen, der Bus fährt nicht, das Taxi – nach Überredung bis zur Sperrung zu fahren – macht einen fairen Preis (35 €). Abends wollen wir noch ein Restaurant versuchen, hoffentlich gibt es dort keine Schäden.

Gegen 18:30 h machen wir uns auf den Weg zu einem Restaurant, dass nach Google geöffnet sein sollte. Durch das ausgestorbene Städtchen geht es mehr auf der Straße als auf einem Gehweg zum Restaurant. Es ist geschlossen, auch andere Lokalitäten alle zu. Also zurück und erneut Lebensmittelladen, Foccia und Bratwurst, für beides künstlerische B-Note 4-. Der Abend endet leicht unzufrieden.

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